Kanadische Studie: Jugendliche konsumieren zur Bewältigung der Corona-Maßnahmen

In einer kanadischen Studie wurden 7.000 Schülerinnen und Schüler zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Konsum von Cannabis, Alkohol, Tabak und E-Zigaretten befragt.  Insgesamt gaben 12 Prozent der Jugendlichen an, mindestens eine der genannten Substanzen wegen der Corona-Beschränkungen konsumiert zu haben. Am häufigsten wurde dabei mit 8 Prozent Alkohol genannt, gefolgt von E-Zigaretten (6 %) und Cannabis (4 %). Tabak wurde immerhin von einem Prozent als Bewältigungsstrategie angegeben. Dabei spielte auch die allgemeine psychische Gesundheit der Befragten eine wichtige Rolle. Mädchen mit depressiver Symptomatik nahmen mit höherer Wahrscheinlichkeit psychoaktive Substanzen zu sich, als psychisch gesunde Mädchen. Etwa die Hälfte der Jugendlichen gab außerdem an alleine konsumiert zu haben, was auf ein problematisches Konsummuster hinweist.

Hinweis: In Kanada gab es wie in Deutschland einen flächendeckenden Lockdown mit Schulschließungen.

Quelle: https://www.drugcom.de/news/substanzkonsum-zur-bewaeltigung-der-corona-pandemie/