banner_mit_schrift
Aktuelles
Rauchentwöhnungs-Hotline der BZgA wird stark in Anspruch genommen
25.02.2019

13 Telefonberater der BZgA berieten 2018 ca. 5.500 Anrufer im Monat. Dabei sei beinahe jeder dritte Anrufer jünger als 20 Jahre gewesen, teilte BZgA-Leiterin Heidrun Theiss mit. Nun soll auf Initiative der Bundesdrogenbeauftragten, Marlene Mortler (CSU) das Beratungsangebot in 2019 mit einer halben Million Euro weiter ausgebaut werden. „In Deutschland sterben jedes Jahr über 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens“, so Mortler.

https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/978890/hilfe-per-telefon-anti-rauch-hotline-stark-gefragt.html

Einmal ist nicht kein Mal – schon ein Joint könnte bei Jugendlichen die Gehirnentwicklung beeinflussen
25.02.2019

Wenn Jugendliche mit 14 Jahren oder jünger zum Cannabis greifen, so läßt das Ergebnis einer Studie vermuten, könnten bereits 1-2 Joints Veränderungen im Gehirn bewirken. Es wurden 46 Jugendliche befragt und mit MRT untersucht, die nach eigenen Aussagen nicht mehr als zwei Mal gekifft hatten. Die Vergleichsgruppe waren Jugendliche im selben Alter, die angaben, noch nie konsumiert zu haben. Das Forschungsteam unter der Leitung von Catherine Orr stellte dabei fest, dass bei den cannabiserfahrenen Jugendlichen das Volumen der grauen Substanz genau in den Hirnarrealen im Vergleich vergrößert war, die über viele Cannabisrezeptoren verfügen. Das Gehirn von Adoleszenten gleicht einer Baustelle, Nervenzellen werden verknüpft, Strukturen aufgebaut und nicht mehr benötigte Strukturen wieder abgebaut. Dieser Reifungsprozess des Gehirns scheint nun durch wenige Konsumerfahrungen bereits verändert, möglicherweise verlangsamt, sichtbar an dem größeren Volumen bestimmter Gehirnareale bei den konsumierenden Jugendlichen, die übrigens auch mit schlechteren Leistungen bei Tests, die logisches Denken erforderten, korrelierten.

https://www.drugcom.de/news/schon-ein-joint-koennte-gehirnentwicklung-beeinflussen/

Vorbereitungen für ein „Drug-Checking“ Projekt laufen an
08.11.2018

Am 1. November startete in Berlin ein Modellprojekt zum Testen von Drogen, wie z.B. Ectasy-Pillen, wie ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung mitteilte. Beim Drug-Checking werden Pillen vom Schwarzmarkt von offiziellen Stellen chemisch analysiert, um genaue Informationen über Inhaltsstoffe und Dosierung zu bekommen. Die Ergebnisse werden dann veröffentlicht. Zunächst sollen die Organisatoren der Berliner Drogen- und Suchthilfe die rechtliche Machbarkeit prüfen, denn für das Testangebot braucht es in Deutschland eine Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel- und Medizinprodukte. In anderen Länder wie der Schweiz gibt es Drug-Checking seit Jahren. Dort wird online vor hochdosierten oder gestreckten Pillen gewarnt.

 

Kanada legalisiert Cannabis
18.10.2018

Als zweiter Staat der Welt erlaubt Kanada seit dem 17.10.18 den Anbau, Verkauf und Gebrauch von Cannabis.

Erwachsene dürfen bis zu 30g kaufen und mitführen. Die Regierung begründet die Legalisierung mit der Entstigmatisierung der Konsumenten und dem besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen, da man die Abgabe nicht mehr der oranisierten Kriminalität überlasse.

Die Ein- und Ausfuhr von Cannabis bleibt aber nach wie vor verboten.

Kritiker der Legalisierung, wie die kanadische Ärtzevereinigung, warnen allerdings vor den gesundheitlichen Risiken dieses „unkontrollierten Experiments“.

Krebsrisiko durch Alkohol
21.08.2018

Dass Alkohol in Übermaßen schädlich für die Gesundheit ist, ist wohl den meisten Menschen bewusst. Wissenschaftler in aller Welt beschäftigen sich außerdem schon sehr lange mit der Frage, ob Alkohol eine Ursache für Krebs sein kann oder ob er m Zusammenhang mit anderen Faktoren für die Entstehung einer Krebserkrankung entscheidend ist.

Auf der Grundlage neuer Studien ist die Forscherin Jennie Conner nun zu Ergebnissen gekommen, die den Alkoholkonsum, genauer gesagt, das Abbauprodukt Acetaldehyd, als Ursache von vielen Krebserkrankungen zeigt.

Laut dieser Studie, soll Alkohol das Risiko für sieben verschiedene Krebsarten erhöhen. Die größten Effekte habe der Alkoholkonsum dabei auf die Mundhöhle, den Rachen und die Speiseröhre. Bei starkem Alkoholkonsum sei das Krebsrisiko dieser Organe sogar auf das 5-fache im Vergleich zu abstinenten Menschen erhöht. Generell bestünde eine Dosis-Wirkungsbeziehung – je mehr Alkohol, desto höher das Risiko. Werde der Alkoholkonsum eingestellt, so nähme das Risiko für diese Krebserkrankungen ab.