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Aktuelles
Kanada legalisiert Cannabis
18.10.2018

Als zweiter Staat der Welt erlaubt Kanada seit dem 17.10.18 den Anbau, Verkauf und Gebrauch von Cannabis.

Erwachsene dürfen bis zu 30g kaufen und mitführen. Die Regierung begründet die Legalisierung mit der Entstigmatisierung der Konsumenten und dem besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen, da man die Abgabe nicht mehr der oranisierten Kriminalität überlasse.

Die Ein- und Ausfuhr von Cannabis bleibt aber nach wie vor verboten.

Kritiker der Legalisierung, wie die kanadische Ärtzevereinigung, warnen allerdings vor den gesundheitlichen Risiken dieses „unkontrollierten Experiments“.

Krebsrisiko durch Alkohol
21.08.2018

Dass Alkohol in Übermaßen schädlich für die Gesundheit ist, ist wohl den meisten Menschen bewusst. Wissenschaftler in aller Welt beschäftigen sich außerdem schon sehr lange mit der Frage, ob Alkohol eine Ursache für Krebs sein kann oder ob er m Zusammenhang mit anderen Faktoren für die Entstehung einer Krebserkrankung entscheidend ist.

Auf der Grundlage neuer Studien ist die Forscherin Jennie Conner nun zu Ergebnissen gekommen, die den Alkoholkonsum, genauer gesagt, das Abbauprodukt Acetaldehyd, als Ursache von vielen Krebserkrankungen zeigt.

Laut dieser Studie, soll Alkohol das Risiko für sieben verschiedene Krebsarten erhöhen. Die größten Effekte habe der Alkoholkonsum dabei auf die Mundhöhle, den Rachen und die Speiseröhre. Bei starkem Alkoholkonsum sei das Krebsrisiko dieser Organe sogar auf das 5-fache im Vergleich zu abstinenten Menschen erhöht. Generell bestünde eine Dosis-Wirkungsbeziehung – je mehr Alkohol, desto höher das Risiko. Werde der Alkoholkonsum eingestellt, so nähme das Risiko für diese Krebserkrankungen ab.

Cannabis ist in Muttermilch nachweisbar
11.06.2018

In einer Studie im US-Bundesstaat Colorado wurde nachgewiesen, dass bei Konsum von THC die Konzentration in der Muttermilch rasch ansteigt. Obwohl im Bundesstaat Colorado ab 21J. Cannabis legal gekauft werden kann, mussten bei dieser Studie die Probandinnen aufgrund ihrer Angst vor entsprechenden Sanktionen seitens Behörden über Mund-zu-Mund-Propaganda gefunden werden. Acht Mütter mit Kindern im Alter von ein bis sechs Monaten nahmen schließlich an der Studie teil. Die Mütter wurden instruiert, nach genau festgelegter Anleitung vorzugehen und das ihnen zur Verfügung gestellte, potente Cannabis (23,18 Prozent) nach dem Beginn einer zunächst 24-stündigen Einnahmepause, einzunehmen. Kurz nach dem Konsum sollte eine erste Probe, in nachfolgend festgelegten Zeitabständen weitere Muttermilchproben entnommen werden. Die Auswertungen zeigten einen raschen THC-Konzentrationsanstieg mit Höhepunkt nach ca. einer Stunde. Der höchste Wert lag bei 94 Nanogramm THC pro Mililiter Muttermilch. Über die nächsten Stunden baute sich die Konzentration langsam wieder ab. Berechnungen ergaben, dass Babys, die nur mit Muttermilch ernährt werden, ca. 2,5 Prozent der Dosis aufnehmen, die die Mutter aufgenommen hat.

Abgabe von Energydrinks bald mit Altersbeschränkung?
07.06.2018

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ist erfreut über den Vorstoß der SPD, den Verkauf von Energydrinks an Kinder und Jugendliche zu verbieten. Die aufputschenden Getränke könnten besonders bei Kindern fatale Nebenwirkungen haben, wie Ursula Schulte, Sprecherin der Bundestagsfraktion für den gesundheitlichen Verbraucherschutz, erklärt. In Großbritannien haben Handelsketten wie Lidl oder Aldi bereits den Verkauf von Energydrinks an Jugendliche unter 16 Jahren gestoppt.

In einer handelsüblichen Packungsgröße sind ca. 80 Milligramm Koffein enthalten. Wenn diese sehr süßen und erfrischenden Getränke in großen Mengen, schnell hintereinander getrunken werden, kann es zu Herzrasen, Bluthochdruck und Übelkeit kommen, erläutert der Präventionsexperte Josef Kahl vom BVKJ. In Kombination mit Alkohol oder anstrengender körperlicher Betätigung kann das sogar lebensgefährlich werden – vor allem wenn Vorerkrankungen am Herz vorhanden sind.

Bis zu 14.000 Cannabispatienten im Jahr 2017 in Deutschland
01.06.2018

Wie das deutsche Ärzteblatt in seiner neuesten Veröffentlichung bekannt gibt, werden seit dem Inkrafttreten des Cannabisgesetzes im März 2017, bis zu 14.000 Menschen in Deutschland mit Cannabis behandelt.

Die Ablehnungsquote der Krankenkassen lag demnach bei 30 bis 35 Prozent.

Begründet wurde die Ablehnung damit, dass keine schwere Erkrankung vorlag, alternative Behandlungsmethoden noch nicht ausgeschöpft waren oder eine Kontraindikation wie beispielsweise eine Suchterkrankung festgestellt wurde.