Mischkonsum

Die Wirkungen der Kombination mehrerer Substanzen sind schwer einzuschätzen und entsprechen nicht der Summe der einzelnen Wirkungen, sondern können sich in gefährlicher Weise wechselseitig beinflussen und auf unberechenbare Weise verstärken. Das Mischen von Drogen bedeutet immer ein zusätzliches Risiko.


Risiken durch Mischkonsum

Die durch Mischkonsum hevorgerufene Belastung für Körper und Psyche erhöht die Gefahr von Drogennotfällen.

Die meisten Todesfälle durch Partydrogen sind auf Mischkonsum zurückzuführen !

Für viele Drogenuser werden Cannabis und Alkohol aufgrund des alltäglichen Konsums gar nicht mehr als Drogen angesehen. Diese können jedoch sehr problematisch werden:

Alkohol

Gerade Alkohol ist, zusätzlich konsumiert, als besonders gefährlich einzuschätzen, da er die Austrocknung (siehe Überhitzung) beschleunigt. Außerdem verhindern viele Substanzen die Wahrnehmung der Wirkung des Alkohols, was zu Alkoholvergiftungen führen kann.

THC

THC wird oft einige Zeit nach der Einnahme von Ecstasy oder Speed konsumiert, um deren Wirkung zu beenden. Dies kann einerseits dazu führen, dass der Konsument „zu weit herunterkommt“ und danach erneut anregende Substanzen konsumiert oder dass die umgekehrte Wirkung eintritt und hierdurch und durch Herzrasen eine zusätzliche Belastung für den Organismus entsteht.

Benzos + Opiate zum „Runterkommen“

Wer Benzos oder Opiate benutzt, um nach einem langen Wochenende auf Ecstasy, Speed oder Kokain wieder „herunterzukommen“ geht das hohe Risiko einer Abhängigkeit ein.


Beispiele für Gefährlichen Mischkonsum

Ecstasy + Speed/Kokain

Ecstasy + Alkohol

Speed/Kokain + Alkohol

Ecstasy + LSD

GHB + Alkohol (oder andere zentral dämpfende Substanzen)