Aktuelles


Jeder achte Deutsche will nicht auf Alkohol verzichten
05.01.2018

Das deutsche Ärzteblatt hat einen Artikel veröffentlicht, der mitteilt, dass sich laut einer Umfrage jeder achte Deutsche (13%) ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen kann. Einer aktuellen Untersuchung zufolge („Die Süchte der Deutschen 2017“) konsumieren 84% der Deutschen gelegentlich Alkohol, jeder Fünfte mindestens einmal pro Woche.
Dieses Ergebnis weist darauf hin, dass die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol offenbar weiterhin ungebrochen ist.

Cannabis – Ausbau von Prävention
05.01.2018

Wie das deutsche Ärzteblatt in einem aktuellen Bericht mitteilt, möchte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung (Marlene Mortler, CSU) in den nächsten Jahren die Prävention in Sachen Cannabis ausbauen. Sie weist darauf hin, dass „keine andere illegale Droge so weit verbreitet ist und keine andere so viele Menschen in ambulante und stationäre Therapien führt.“
Der Anlass dieser Äußerung war die Veröffentlichung des Jahresberichts zur Situation illegaler Drogen in Deutschland 2017.
Über 25 Jahre hinweg zeigt der Konsum von Cannabis einen zunehmenden Trend.

Kratom – Todesfälle: FDA warnt vor opioidhaltiger Pflanze
22.11.2017

Ein Artikel im deutschen Ärzteblatt weist darauf hin, dass die FDA (Food and Drug Administration; dt: Behörde für Lebens- und Arzneimittel) aufgrund von 36 Todesfällen in Zusammenhang mit Kratom eine Warnung veranlasst hat. Dabei handelt es sich in den USA zwar noch nicht um eine illegale Droge, jedoch plant die Drogenbehörde DEA bereits ein Verbot.
Der Konsum von Kratom hat schwere Nebenwirkungen wie Krampfanfälle oder Leberschäden.

Der Konsum von Cannabis fördert aggressives Verhalten
15.11.2017

Das deutsche Ärzteblatt weist auf eine aktuelle Studie hin, die ergab, dass Cannabis-Konsumenten häufiger zu gewalttätigem Verhalten neigen als Alkohol- oder Kokainkonsumenten.

Das Team um Alexandre Dumais von der Universität Montreal hat die Daten der Studie in Frontiers in Psychiatry ausgewertet. Dabei handelt es sich um eine Langzeituntersuchung von psychiatrischen Patienten, die mehrmals zu ihrem aktuellen Drogenkonsum und zu Gewalttätigkeit im Alltag befragt wurden. Das Ergebnis stellt einen deutlichen Zusammenhang dar: Je häufiger die Betroffenen Cannabiskonsum angegeben hatten, desto häufiger waren sie in Konflikte und gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt.

Weitere Verfahren beweisen zudem, dass Cannabiskonsum häufig sowohl strukturelle als auch funktionelle Defizite im präfrontalen Cortex verursacht. Dieser Teil des Gehirns ist beim Menschen für die Kontrolle von Impulsivität und Instinkten zuständig.

Neue Studie: E-Zigaretten lösen potenziell schädliche Immunreaktionen in der Lunge aus
25.10.2017

Wie das deutsche Ärzteblatt in einer aktuellen Veröffentlichung mitteil, kam eine Studie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine (2017; 195: A1025) zu dem Ergebnis, dass der Dampf in den Lungen zu einer Aktivierung der Immunabwehr führt, deren Auswirkungen auf die Gesundheit noch unklar sind.

Neben Nikotin enthalten E-Zigaretten  einen sogenannten Liquid aus Propylen­glycol und Glycerin sowie Wasser und teilweise Aromastoffe. Durch die Erhitzung bilden sich toxische Aldehyde wie Formaldehyd und Acrolein, die in höherer Konzentration giftig sind. Form­aldehyd wird als krebserregend für den Menschen eingestuft. Es gibt deshalb gute Gründe, die Wirkung von E-Zigaretten auf die Gesundheit zu untersuchen.