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Herzlich willkommen bei Pille-Palle !

Auf dieser Seite findest Du Informationen zu legalen und illegalen Drogen, aber auch zu vielen verwandten Themen wie z.B. Führerscheinentzug, durch Drogen verursachte psychische Krankheiten und mögliche Ausstiegshilfen.

Wir bieten Dir auch die Möglichkeit, Dich mit uns in Kontakt zu setzen und beantworten gerne Deine Fragen, die sich rund um Substanzen und Sucht drehen.

Unsere Seite richtet sich in erster Linie an Konsumenten, aber auch an alle Interessierten wie Lehrkräfte, Erzieher und Angehörige (Eltern, Geschwister, Freunde und Kinder von Personen, die Suchtmittel konsumieren). Wir hoffen, Du findest die für Dich wichtigen Informationen auf unserer Seite.

     
     
 
Substanz
 

26.01.12: Methadon-Tod einer Elfjährigen

Mitte Januar war die elfjährige Chantal an einer Überdosis Methadon gestorben. Nun haben Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Hamburg in der Garage ihrer Pflegeeltern Tabletten sichergestellt, die den Heroinersatzstoff enthalten. Offenbar sind beide Pflegeeltern seit Jahren in einem Methadonprogramm. Das Jugendamt muss sich nun schwere Vorwürfe gefallen lassen. weiterlesen in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.

26.01.12: Ärzte lehnen Cannabis-Clubs ab

„Eine Legalisierung dieser Einstiegsdroge kann die schädliche Entwicklung noch fördern“, sagte dagegen der BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery. Auch für den medizinischen Eigenbedarf sei eine Legalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis nicht zielführend, so Montgomery weiter. „Lediglich bei Patienten, die an einer Erkrankung leiden, bei der der Nutzen von Cannabisprodukten wissenschaftlich nachgewiesen ist, kann eine Therapie mit Extrakten der Hanfpflanze sinnvoll sein“, betonte er. weiterlesen.

14.10.11: Lebensgefährliche Droge "Krokodil" (Desomorphin) erreicht offensichtlich Deutschland

Sie gilt als Heroinersatz, ist allerdings wesentlich gefährlicher. Die körperliche Abhängigkeit kann bereits nach einer sehr kurzen Konsumzeit beginnen. Außerdem muss das Desomorphin häufiger gespritzt werden, da der Rausch nur ca. zwei Stunden anhält. Innerhalb weniger Stunden verfärbt sich die Haut an den Einspritzstellen grün-grau (daher "Krokodil") und stirbt ab. Nicht selten kommt es danach zu großflächigen Haut- und Gewebeschäden, evt. sogar zu Amputation von Körperteilen, zum Leberversagen und zu platzenden Blutgefäßen. Erstmalig gibt es jetzt Hinweise auf betroffene Drogenkonsumenten in Bochum. Info und Warnhinweise aus Bochum und Artikel im Spiegel.

27.09.11: 560 000 Menschen in Deutschland internetabhängig (PINTA-Studie)

Rund 560.000 Menschen in Deutschland zwischen 14 und 64 Jahren gelten als internetabhängig. Das Problem betrifft ein Prozent der Bevölkerung. Weitere 2,5 Millionen werden als problematische Internetnutzer eingestuft, wie aus der heute in Berlin vorgestellten PINTA-Studie im Auftrag der Bundesdrogenbeauftragten hervorgeht. weiterlesen

24.03.11: Methadonprogramm gefährdet Kinder drogensüchtiger Patienten

Bremen – Anlässlich des Skandals um mit Methadon und Heroin belastete Kinder in Bremen hat die Substitutionskommission der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KVHB) und der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) den zuständigen Stellen Nachlässigkeit vorgeworfen. Zuvor hatten Untersuchungen der Sozial- und Gesundheitsbehörde des Landes ergeben, dass zahlreiche Kinder methadonsubstituierter Eltern selbst Spuren illegaler Drogen im Körper hatten. Es bestehe der Verdacht, dass die Eltern ihren Kindern möglicherweise bewusst Drogen wie Kokain, Heroin oder Beruhigungsmittel gegeben haben, sagte die Sprecherin des Bremer Sozial- und Gesundheitsressorts, Petra Kodré, am Freitag.

Bei 14 von 15 in den vergangenen Monaten untersuchten Kindern wurde in Haarproben Drogen gefunden, die Minderjährigen wurden aus den Familien genommen. Die Zahl sei alarmierend, sagte Kodré. weiterlesen im Ärzteblatt.

03.03.11: Forschung bestätigt: Kiffen kann eine Schizophrenie auslösen

Schlechte Nachrichten, die ein Team von Psychiatern, Psychologen und Statistikern um Rebecca Kuepper und Jim van Os von der niederländischen Universität Maastricht jetzt im medizinischen Fachblatt British Medical Journal (online) veröffentlicht. Ihre Studie an knapp 2000 deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren ist der bislang überzeugendste Beweis, dass Cannabis-Rauchen in dieser Lebensphase tatsächlich das Risiko verdoppelt, psychotische Symptome auszubilden. Bericht in der SZ.

24.02.11: Eine halbe Million Deutsche spielsüchtig

Fast 500.000 Menschen in Deutschland sind laut einer Studie spielsüchtig. Und die wenigsten davon holen sich professionelle Hilfe. Das sagen die ersten Ergebnisse einer Studie der Universitäten Greifswald und Lübeck. Mehr Info.

26.01.11: Warnung: lebensgefährliches PMA in Speed

Die österreichische Informationsseite Checkit! berichtet von lebensgefährlichen PMA-Funden in Speed und von der Schwierigkeit, PMA in Speed rechtzeitig zu erkennen. Mehr Info.

22.10.10: Dauerhafte Schädigung der Augennetzhaut nach Konsum von Jungle Juice (Poppers)

Die buchstäblich dunkle Seite dieses Phänomens erfuhr eine 27-jährige Frau, die nach der Anwendung von “Jungle Juice” (in Kombination mit Alkohol) über einen anhaltenden Visusverlust klagte, in Kombination mit einem nicht verschwinden wollenden hellen Fleck im zentralen Sehbereich. weiterlesen.

23.09.10: Cannabis-Schmerzmittel ohne Drogenwirkung

Erste Experimente, die ein Team um Piomelli, zwischen Leiter des Center for Drug Discovery an der Universität von Kalifornien in Irvine, durchgeführt hat, verliefen vielversprechend. Der entwickelte Stoff URB937 zeigte eine analgetische Wirkung sowohl gegen akute als auch gegen chronische periphere Schmerzen, ohne dass bei den Versuchs-Tieren Zeichen einer zentralnervösen Drogenwirkung beobachtet wurden. weiterlesen.

20.08.10: Cannabishaltige Medikamente sollen zugelassen werden

Die geplante Zulassung cannabishaltiger Medikamente für Schwerstkranke stößt bei Experten auf Zustimmung. „Es ist an der Zeit, Cannabis aus der Schmuddelecke zu holen”, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, der Göppinger Schmerzmediziner Gerhard Müller-Schwefe. weiterlesen.

12.08.10: Chinesische Studie untersucht Zusammenhang zwischen Internetkonsum und Depressionen

Eine prospektive Beobachtungsstudie aus China bestätigt die Befürchtungen, wonach eine exzessive Internet-Nutzung bei Heranwachsenden zu psychischen Schäden führen kann. weiterlesen.

20.07.10: Forscher fordern höhere Altersgrenze für Online-Spiele

Das Spiel World of Warcraft sei sehr gefährlich für Heranwachsende, weshalb die bisherige Altersfreigabe von zwölf Jahren nicht ausreiche, sagte der Leiter der ersten deutschen Ambulanz für Spielsucht am Universitätsklinikum Mainz, Klaus Wölfling, der Verbraucherzeitschrift „Guter Rat“. Er forderte eine Altersgrenze von mindestens 16 Jahren. weiterlesen.

20.07.10: Deutsche AIDS-Hilfe startet ein neues Internetportal

Das Angebot aidshilfe.de soll eines der führenden Informations- und Dialogportale zu allen Fragen rund um HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen werden. aidshilfe.de

08.06.10: Immer mehr Menschen entwickeln eine Mediensucht

Immer mehr Menschen in Deutschland werden nach Einschätzung von Experten von Internet oder Computerspielen abhängig. Das treffe gerade Heranwachsende. „Die Spitze ist noch längst nicht erreicht“, erklärte der Geschäftsführer des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe (GVS), Theo Wessel, am Donnerstag in Berlin. Weiterlesen.

07.06.10: Wasserpfeife im Trend

Das Rauchen einer Wasserpfeife ist unter Jugendlichen zu einem neuen Kult geworden. Der Tabak schmeckt nach Frucht, kratzt weder im Hals noch scheint er ungesund zu sein. Doch die DAK warnt vor dem trügerischen Glauben: Shisha und Bong sind weitaus gefährlicher als normaler Zigarettenqualm. Weiterlesen.

31.05.10: Englische Studie untersucht Spielsucht

Der Spruch „Knapp daneben ist auch vorbei“ scheint für bestimmte Glücksspielerinnen und Glücksspieler nicht zu gelten. Denn das Belohnungssystem von pathologisch Glücksspielenden wird einer aktuellen Studie zufolge bei knappen Niederlagen ebenso aktiviert wie bei einem Gewinn. Weiterlesen.

26.05.10: Computersucht bei Jugendlichen nimmt weiter zu

Mediziner warnen vor einem zunehmenden krankhaften PC- und Internetgebrauch Jugendlicher. Vor allem schüchterne und ängstliche Menschen neigten zu einer Flucht in die virtuelle Realität. Weiterlesen.

17.05.10: Weiterer Anstieg alkoholbedingter Krankenhausaufenthalte von Teenagern

Der Trend zum exzessiven Rauschtrinken bei Teenagern setzt sich offenbar fort. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Hamburg mitteilte, stieg die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von TK-versicherten Kindern und Jugendlichen 2009 im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Weiterlesen.

07.04.10: Erneuter Milzbrand-Fall in Deutschland durch kontaminiertes Heroin

In Nordrhein-Westfalen (Städteregion Aachen) erkrankte Mitte März ein weiterer Heroinkonsument an Milzbrand. Der Mann wird antibiotisch behandelt und ist derzeit in klinisch stabilem Zustand. Neben dem Mitte Dezember in Aachen Verstorbenen ist dies der zweite Milzbrandfall bei einem Heroinkonsumenten in Deutschland seit Dezember 2009. Weiterlesen.

31.03.10: Risiko von Psychosen durch Cannabiskonsum ist laut Studie doppelt so hoch, wenn man schon als Teenager einsteigt

Eine australische Langzeitstudie, in der unter anderem Geschwisterpaare untersucht wurden, bestätigt das erhöhte Psychoserisiko bei jungen Konsumenten im Vergleich zu nicht-konsumierenden Gleichaltrigen. Weiterlesen.

16.02.10: Meldung über Folgeschäden durch vergiftetes Cannabis

Von Übelkeit und Gedächtnisverlust nach dem Konsum von mit sogenanntem Brix gestreckten Cannabis berichten Betroffene aus Horb/Schwarzwald. Weitere Einzelheiten zu den Erfahrungsberichten und zum Substanzgemisch Brix im Artikel des Schwarzwälder Boten.

10.02.10: 15-Jähriger stirbt nach dem Schnüffeln von Deospray

Anfang Februar starb ein 15-jähriger Schüler in Überlingen nachdem er eine Überdosis Deospray konsumiert hatte. Der Vater des Schülers fordert mehr Aufklärung über den lebensgefährlichen Konsum von Schnüffelstoffen. weiterlesen.

21.01.10: Todesfälle durch Milzbrand-verseuchtes Heroin in Schottland und Deutschland

In Schottland sterben 7 Menschen, nachdem sie mit Anthrax verseuchtes Heroin konsumiert hatten. Erster Todesfall in Deutschland: weiterlesen.

13.01.10: Marihuana in Deutschland - massiv gestreckt

In einigen Regionen gibt es kaum noch sauberes Marihuana. Millionen Deutsche rauchen Kunststoff, Zucker und Schlimmeres.
Pressemitteilung des DHV.

01.10.09: Fachtag 'Leben Online - Zwischen Medienkompetenz und Mediensucht' in Friedrichshafen

Am 07.10.09 veranstalten die Suchtberatung der Diakonie gemeinsam mit den Erziehungsberatungsstellen der Caritas Friedrichshafen und Überlingen einen Fachtag mit anschliessendem öffentlichen Abendvortrag mit dem Kinder- und Familientherapeuten und Buchautor Wolfgang Bergmann aus Hannover. Hier geht es zur Themenübersicht.

08.06.09: Aktueller Bußgeldkatalog

Link zum aktuellen Bußgeldkatalog des Ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

04.06.09: Heroinabgabe an Schwerstabhängige

Nach jahrelanger Debatte hat der Bundestag am Donnerstag die kontrollierte Heroinabgabe an Schwerstabhängige beschlossen. Das Gesetz sieht vor, die Behandlung mit synthetischem Heroin – sogenanntem Diamorphin – in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Spiegel Online und Ärzteblatt

17.03.09: Online-Umfrage zum Drogengebrauch

Ein junges Forscherteam an der Universität Heidelberg erforscht den kontrollierten Gebrauch psychoaktiver Substanzen. Es sollen dabei Unterschiede in Bezug auf das Wissen über Drogen und den Drogengebrauch selbst erhoben werden. Die Wissenschaftler suchen junge Menschen, die bereit sind, im Internet Fragebögen zum Thema illegale psychoaktive Substanzen auszufüllen. Die Webseite beinhaltet Wissens- und Verhaltensfragen zu den Substanzen Cannabis, Ecstasy, Halluzinogene, Kokain und Amphetamine. www.drogenbogen.de

09.02.09: Im Internet boomt der Handel mit Diätpillen - mit teils gefährlichen bis tödlichen Wirkungen.

Viele von ihnen - darunter ephedrinhaltige Substanzen - werden zwar als "natürlich" und "pflanzlich" feilgeboten, enthalten aber knallharte, pharmazeutisch aktive Wirkstoffe - mit heftigen Nebenwirkungen wie Herzrasen, Unruhe, Schweißausbrüchen oder Niedergeschlagenheit. Mehr im aktuellen Artikel in der Süddeutschen Zeitung

22.01.09: Spice ab heute per Eilverordnung verboten

Die Herstellung, Handel sowie der Besitz der Kräutermischung "Spice" ist ab heute in Deutschland verboten. Das teilte das Gesundheitsministerium in Berlin gestern mit. Per Eilverordnung nach dem BtMG wurde die bislang frei verkäufliche Droge untersagt. Ausführliche Pressemitteilung

19.01.09: Spice soll verboten werden

Nach einer Mitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 30.12.08 soll die Modedroge "Spice" verboten werden - genauer: Kräutermischungen, die das synthetische Cannabinoid CP-47,497 enthalten. In Bayern ist bereits jetzt der Handel mit "Spice" verboten. Ausführliche Pressemitteilung des Ministeriums für Gesundheit

17.12.08: Spice: 'Fakt ist, dass nicht drin ist, was draufsteht.'

Nach der Ansicht von Medizinern, die erste Erfahrungen mit Spice-Konsumenten machen, verstärkt sich die Befürchtung, dass Spice - ähnlich wie Cannabis - süchtig machen kann. Bitte weiterlesen im heutigen ausführlichen Artikel des Südkuriers.

16.12.08: Spice enthält synthetisches Cannabinoid

Eine erste labortechnische Analyse der Modedroge Spice belegt, dass es sich hierbei nicht einfach um harmlose Kräuter handelt. Vielmehr wurde in den vorliegenden Spice-Proben die Chemikalie JWH018 festgestellt. Dabei handelt es sich um ein synthetisches, also künstlich hergestelltes Cannabinoid, das der Studie zufolge vier Mal stärker ist als der natürliche Cannabis-Wirkstoff THC. Bitte weiterlesen.

30.09.08: Pillenwarnung

In Zürich wurden Ecstasy-Pillen getestet, die Buflomedil oder m-CPP in unterschiedlichen Mengen enthalten. Es besteht Vergiftungsgefahr. Bitte weiterlesen.

18.09.08: Hasch-Kontrollen für Autofahrer

Vorbild sind die Alkoholtests am Steuer: In zwei Jahren sollen nach dem Willen der EU planmäßig Drogentests bei Autofahrern durchgeführt werden. Ausführlicher Bericht auf Spiegel-Online.

06.08.08: "Bei Crystal geht es nur ums Ego ..."

Weil Crystal extrem süchtig macht und zu schweren Hirnschäden führen kann, befasst sich der Bundesgerichtshof mit der Verschärfung der Strafbarkeit der Droge. Mehr im Interview mit Suchtmediziner Roland Härtel-Petri mit der Süddeutschen Zeitung.

16.07.08: XTC mit hohem MDMA-Gehalt

saferparty.ch haben sechs unterschiedliche Pillen mit sehr hohem MDMA-Gehalt getestet. Beim Konsum dieser Pillen besteht die Gefahr einer Überdosierung mit starken Risiken für die Gesundheit. Aussehen, Zusammensetzung, Dosierung der Pillen und eine gute Beschreibung der Gesundheits-risiken bei MDMA-Überdosierung findet ihr in folgendem Testbericht im pdf-Format: hier (danke an drugscouts Leipzig)

06.03.08: Blei im Gras - Infoveranstaltung von drugscouts in Leipzig

Seit November 2007 ist bekannt, dass in Leipzig und Umgebung mit Blei versetztes Gras verkauft und geraucht worden ist. Weit über 500 CannabiskonsumentInnen haben inzwischen ihr Blut auf Bleigehalt untersuchen lassen, mehr als ein Viertel von ihnen muss auf Grund von z.T. starken gesundheitlichen Schäden medizinisch behandelt werden. Nach wie vor herrscht Unsicherheit in der Szene, viele Fragen haben nichts von ihrer Aktualität verloren. Am 10.03. um 19 Uhr bietet drugscouts Leipzig die Gelegenheit in einer offenen Gesprächsrunde mit ExpertInnen wichtige Fragen zu diskutieren. Mehr auf www.drugscouts.de

26.02.08: Zahl der jugendlichen Alkoholpatienten drastisch gestiegen

Die Zahl der mit einer Alkoholvergiftung behandelten Kinder und Jugendlichen hat sich rapide erhöht. Weiterlesen

24.02.08: Anerkennung des tschechischen Führerscheins nicht bei Täuschungsabsicht

Rechtsgutachter und Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) Yves Bot erklärte, wenn das den Führerschein ausstellende EU-Land keinen gleichwertigen medizinisch-psychologischen Test vornehme und zudem bestätige, dass Wohnsitz und Vorleben der Inhaber nicht geprüft worden seien, müsse Deutschland den Führerschein nicht akzeptieren.  Weiterlesen

27.11.07: Kokain ist zweithäufigste Droge innerhalb der Europäischen Union

Kokain hat Ecstasy und Amphetaminen demnach den Rang als zweithäufigste Droge in der EU abgelaufen. Auf Platz Nummer eins steht nach wie vor Cannabis. Weiterlesen

12.11.07: Neuer Themenbeitrag zur Spielsucht auf Pille-Palle

Kontroll- und Realitätsverlust, Persönlichkeitsveränderungen, hohe Verschuldung, Suizidgefahr und eine teils immense psychische Belastung sind Kennzeichen eines typischen Suchtverlaufs der Spielsucht. Weiterlesen

11.11.07: Internetsucht

Experten schätzten, dass etwa zehn Prozent der Internet-Benutzer gefährdet seien, eine Online-Sucht zu entwickeln. Bei einem Prozent der Benutzer liege eine Online-Sucht vor. Ein besonders hohes Risiko hätten Jugendliche unter 20 Jahren, Singles und Menschen über 50 Jahren. Weiterlesen auf aerzteblatt.de

07.11.07: Bleivergiftungen nach Cannabiskonsum

In Leipzig und Umgebung sind bisher 19 Fälle von akuten Bleivergiftungen gemeldet worden, die in direkten Zusammenhang mit Marihuanakonsum gebracht werden. Laut LVZ vom 07.11.2007 sind in Marihuana-Proben mit bis zu 61 g Blei/kg gemessen worden, das entspricht 6% der Gesamtmenge! Weiterlesen

10.10.07: Forscher fordern Grenzwert für Cannabis am Steuer

Eine internationale Forschergruppe tritt für einen Grenzwert für Autofahrer ein, die den Cannabiswirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) im Blut haben. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtete vorab, das Limit solle zwischen sieben und zehn Nanogramm pro Milliliter Blut betragen.
Mehr zu dem Thema auf aerzteblatt.de

30.07.07: Erhöhtes Psychose-Risiko durch Cannabis

Junge Menschen müssten gewarnt werden, dass der Konsum von Cannabis das Risiko einer psychotischen Erkrankung im späteren Leben um bis zu 40 Prozent steigern kann, schlussfolgert ein aktueller Artikel zu einer Meta-Analyse über den Zusammenghang von Cannabis-Konsum und Psychosen. Die Autoren hatten 35 bevölkerungsbasierte Langzeitstudien (Dauer 1 bis 27 Jahre) ausgewertet und sorgfältig darauf geachtet, dass Personen, die bereits zu Beginn psychiatrisch auffällig waren, von der Auswertung der Daten ausgeschlossen wurden. Damit wollten sie einem wesentlichen Einwand begegnen, nach dem nicht der Cannabiskonsum die Psychose auslöst, sondern umgekehrt einige Menschen aufgrund ihrer psychischen Anfälligkeit eher zu Drogen greifen. Sollte die Assoziation kausal sein, dann könnten in Großbritannien 14 Prozent aller Psychosen Folge des Marihuana/Haschisch-Konsums sein. Die neue britische Regierung denkt bereits über eine Verschärfung des Cannabisverbots nach, das erst kürzlich gelockert worden war
Mehr zu dem Thema auf www.thelancet.de

23.05.07: Neue Nachweismethode von Drogen, Alkohol und Medikamenten im Fingerabdruck

Bisher verraten Fingerabdrücke nur die Identität einer Person. In Zukunft könnte die Polizei auch ablesen, ob ein Täter unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stand, welche Medikamente er eingenommen hat, an welchen Stoffwechselkrankheiten er litt und vielleicht auch, was er gegessen hat. Auch Dopingsünder müssten sich vor einer neuen Technik fürchten, die britische Forscher kürzlich in Angewandte Chemie vorgestellt haben.
Mehr zu dem Thema auf www.aerzteblatt.de

16.03.07: Rascher Führerscheinentzug bei Kokain am Steuer

Wer mit Kokain am Steuer erwischt wird, dem kann der Führerschein entzogen werden. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Münster am 6. März 2007 beschlossen. Demnach sei die Kraftfahreignung bereits beim einmaligen Konsum von „harten Drogen“ ausgeschlossen. Mehr zu dem Thema auf www.drugcom.de

16.01.07: Zehntausende junge Argentinier abhängig von Billigdroge "Paco"

Paco ist gewöhnlich die harmlose Abkürzung von Francisco, in diesem Fall ist es der berüchtigte Kosename für PBC, Pasta Basica de Cocaina und wird aus Abfallprodukten hergestellt, die beim Kokainkochen übrigbleiben. Vermischt mit Reinigungsmitteln und gemahlenen Glasscherben hat es ein Suchtpotential das nur mit dem von Crack vergleichbar ist. Die raschen gesundheitlichen Schädigungen sind immens. Mehr zu dem Thema auf www.sueddeutsche.de

06.12.06: Gehirnschäden durch Methamphetamin

Ein Forschungsteam um Alasdair Barr von der University of British Columbia in Kanada hat die aktuelle Forschungsliteratur zu den Auswirkungen des Konsums von Methamphetamin gesichtet. Hintergrund der Studie bildet eine zunehmende Verbreitung des Konsums von Methamphetamin in Nord-Amerika, die nach Angaben der Autorinnen und Autoren epidemieähnliche Ausmaße angenommen habe. Dabei stellte sich heraus, dass auch schon ein gelegentlicher Konsum die Gehirnstrukturen verändern kann. Die Autorinnen und Autoren vermuten, dass diese kleinen Veränderungen für die Entwicklung einer Abhängigkeit bei Menschen eine Rolle spielen können. Denn Methamphetamin hat ein hohes Abhängigkeitspotential. Mehr bei drugcom

30.11.06: Cannabis fördert Ausbruch von Schizophrenie

Eine Vielzahl von Studien ist in den letzten Jahrzehnten der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise Cannabiskonsum mit psychotischen Erkrankungen wie z. B der Schizophrenie in Zusammenhang steht. Ein australisches Forschungsteam hat Längsschnittstudien gesichtet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Cannabis wahrscheinlich den Ausbruch von Schizophrenie bei hierfür anfälligen Personen beschleunigt.
Mehr zu den australischen Forschungsergebnissen.

Mehr zum Thema Schizophrenie.

19.10.06: Internetsucht

Und noch mehr News zur Internetsucht:
Laut einer aktuellen Studie der kalifornischen Stanford Universität zeigen etwa ein Achtel aller US Bürger deutliche Anzeichen für eine Internet-Abhängigkeit. Als typisches Anzeichen für eine „problematische“ Nutzung des Internets wird gewertet, dass die Konsumenten ihr Verhalten vor Familie, Freunden und Kollegen zu verbergen versuchen. mehr

07.09.06: Computerspielen kann süchtig machen

Das Forschungsteam um Grüsser-Sinopoli fand in einer Studie mit über 7.000 Computerspielerinnen und -spielern bei fast 12% süchtiges Spielverhalten. So spielten diese beispielsweise viel mehr als eigentlich beabsichtigt, vernachlässigten andere Interessen oder Aufgaben oder zeigten sogar Entzugssymptome. Auch Keith Bakker, Gründer der Klinik für Computerspielsucht in Amsterdam, sieht enge Parallelen zur Abhängigkeit von Drogen oder Alkohol. mehr

18.07.06: Ist Cannabis eine Einstiegsdroge?

Das schien als Ammenmärchen enttarnt. Jetzt bekommt die These aber massive Unterstützung aus der Forschung. Mehr dazu im Artikel der Wochenzeitung "Die Zeit".

12.07.06: Überdosierung durch opiathaltiges Schmerzpflaster

Tödliche Überdosierung durch Fentanyl-Pflaster. In den U.S.A. wird der Tod von etwa 120 Personen untersucht, die nach der Anwendung eines Fentanyl-Pflasters ums Leben kamen. www.aerzteblatt.de

01.06.06: Tod durch Deospray

Elfjähriger Schüler aus Oldenburg stirbt nach Einatmen von Deo-Spray. Das im Deo enthaltene Butangas sei für das eintretende Herz- und Nierenversagen verantwortlich gewesen. Nach Auskunft der Polizei habe sich der Schüler möglicherweise an dem Gas berauschen wollen. www1.ndr.de

28.04.06: THC-Beifahrer verlieren Führerschein

Auch Cannabis konsumierende Beifahrer können ihren Führerschein entzogen bekommen. Mehr zu einem Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 23.12.2005 hier

27.04.06: Haschisch nutzlos ?

US-Arzneimittelbenhörde spricht entgegen bisheriger Praxis in einzelnen US-Staaten Marihuana jeglichen medizinischen Nutzen ab.
(mehr: http://www.aerzteblatt.de)

20.04.06: Gefährliche Haifisch-Pille

In Zürich wurde erstmalig eine Pille [Logo: Haifisch] getestet, die neben m-CPP auch MDMA enthielt. Vom Konsum dieser als Ecstasy verkauften Substanz wird abgeraten, da der Mischkonsum von m-CPP und MDMA zu Krampfanfällen führen kann! Quelle: drugscouts.

23.03.06: Gefährlicher "m-CPP"-Wirkstoff in XTC

Die Online-Beratungen Eve & Rave und drugscouts warnen vor gefälschten XTC-Pillen, die anstelle des erhofften Wirkstoffes den Serotoninrezeptor-Agonisten m-CPP enthalten. Die Einnahme von m-CPP kann zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Nierenschmerzen, Nervosität, Schweratmigkeit, Müdigkeit und Depremiertheit führen. Spätfolgen können Depressionen und Angstzustände sein. Mehr Infos als pdf bei eve-rave.net

22.03.06: Tod durch Passivrauchen

Laut einem gestern in Brüssel veröffentlichten Expertenbericht sterben in der EU rund 72.000 Menschen durch Passivrauchen in den eigenen vier Wänden, 7.000 weitere Nichtraucher sterben wegen des Rauchens von Kollegen am Arbeitsplatz. Die Arbeit in Bars, Restaurants oder Diskotheken wird jährlich 325 Angestellten zum Verhängnis. www.aerzteblatt.de

06.03.06: Gesundheitsrisiko durch Mohnbrötchen und Mohnkuchen?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht die derzeitige Qualität des Speisemohns in einem kritischen Licht. Obwohl der Samen vom Schlafmohn stammt, aus dem auch pharmazeutisch wirksame Alkaloide wie Morphin oder Codein gewonnen werden, enthält der Speisemohn naturgemäß nur Spuren dieser Stoffe. Analysen belegen aber, dass die Morphingehalte von Speisemohn stark variieren und in letzter Zeit offensichtlich angestiegen sind. Mohnsorte, Erntezeitpunkt und geografische Herkunft können die Alkaloidmengen beeinflussen. Mehr Info unter www.bfr.bund.de

23.02.06: Psychische Störungen durch Rollenspiele im Cyberspace?

Bert te Wildt von der Medizinischen Hochschule Hannover sieht nach Untersuchungen einen Zusammenhang bestätigt für das verstärkte Autreten von Psychosen bei exzessivem Spielen im Internet. http://www.aerzteblatt.de

 

01.02.06: Rauchen macht die Haut um 10 Jahre älter.

Ein täglicher Konsum von 20 Zigaretten lässt die Haut durchschnittlich um zehn Jahre altern. Bei Frauen sei dieser Effekt noch stärker als bei Männern, berichtet der Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Weshalb das so ist, kann man hier nachlesen: www.n-tv.de

26.01.06: Charité Berlin untersucht Computerspielsucht

Wissenschaftler der Charité Berlin haben erstmals mit hirnphysiologischen Untersuchungen bewiesen, dass exzessives Computerspielen zu einer Sucht werden kann, die auf vergleichbaren Mechanismen wie Alkohol- oder Cannabis- Abhängigkeit beruht. "Exzessives Computerspielen aktiviert vermutlich gleiche Strukturen im Hirn wie stoffliche Drogen", erklärt Dr. Sabine Grüsser von der Interdisziplinären Suchtforschungsgruppe der Charité. (weiterlesen: www.scienzz.de)

17.01.06: Nichtrauchen liegt weiterhin im Trend.

Ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein und gestiegene Zigarettenpreise lassen bei immer mehr Rauchern den Wunsch aufkommen, rauchfrei zu werden. So war einer Untersuchung zufolge allein die Steuererhöhung vom Dezember letzten Jahres für 7,5 Prozent der Raucherinnen und Raucher Anlass, mit dem Rauchen aufzuhören. Auch Jugendliche entscheiden sich immer mehr für das Nichtrauchen. Zwischen 2001 und 2005 ging die Raucherquote bei den 12- bis 17-Jährigen von 28 auf 20 Prozent zurück. Mehr unter www.rauch-frei.info

16.01.06: Entwicklung des Cannabiskonsums

Die Zahl der Cannabis-Konsumenten in Deutschland steigt, die Zahl der Abhängigen ebenfalls. Das heutige Feature im Deutschlandfunk um 18:40 beschäftigt sich mit der aktuellen Entwicklung des Cannabiskonsums in Deutschland. www.dradio.de/

 

 

 
 
 
     
 

 

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