06.03.08: Blei im Gras - Infoveranstaltung von drugscouts in Leipzig
Seit November 2007 ist bekannt, dass in Leipzig und Umgebung mit Blei versetztes Gras verkauft und geraucht worden ist. Weit über 500 CannabiskonsumentInnen haben inzwischen ihr Blut auf Bleigehalt untersuchen lassen, mehr als ein Viertel von ihnen muss auf Grund von z.T. starken gesundheitlichen Schäden medizinisch behandelt werden. Nach wie vor herrscht Unsicherheit in der Szene, viele Fragen haben nichts von ihrer Aktualität verloren. Am 10.03. um 19 Uhr bietet drugscouts Leipzig die Gelegenheit in einer offenen Gesprächsrunde mit ExpertInnen wichtige Fragen zu diskutieren. Mehr auf www.drugscouts.de
26.02.08: Zahl der jugendlichen Alkoholpatienten drastisch gestiegen
Die Zahl der mit einer Alkoholvergiftung behandelten Kinder und Jugendlichen hat sich rapide erhöht. Weiterlesen
24.02.08: Annerkennung des tschechischen Führerscheins nicht bei Täuschungsabsicht
Rechtsgutachter und Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) Yves Bot erklärte, wenn das den Führerschein ausstellende EU-Land keinen gleichwertigen medizinisch-psychologischen Test vornehme und zudem bestätige, dass Wohnsitz und Vorleben der Inhaber nicht geprüft worden seien, müsse Deutschland den Führerschein nicht akzeptieren. Weiterlesen
27.11.07: Kokain ist zweithäufigste Droge innerhalb der Europäischen Union
Kokain hat Ecstasy und Amphetaminen demnach den Rang als zweithäufigste Droge in der EU abgelaufen. Auf Platz Nummer eins steht nach wie vor Cannabis. Weiterlesen
12.11.07: Neuer Themenbeitrag zur Spielsucht auf Pille-Palle
Kontroll- und Realitätsverlust, Persönlichkeitsveränderungen, hohe Verschuldung, Suizidgefahr und eine teils immense psychische Belastung sind Kennzeichen eines typischen Suchtverlaufs der Spielsucht. Weiterlesen
11.11.07: Internetsucht
Experten schätzten, dass etwa zehn Prozent der Internet-Benutzer gefährdet seien, eine Online-Sucht zu entwickeln. Bei einem Prozent der Benutzer liege eine Online-Sucht vor. Ein besonders hohes Risiko hätten Jugendliche unter 20 Jahren, Singles und Menschen über 50 Jahren. Weiterlesen auf aerzteblatt.de
07.11.07: Bleivergiftungen nach Cannabiskonsum
In Leipzig und Umgebung sind bisher 19 Fälle von akuten Bleivergiftungen gemeldet worden, die in direkten Zusammenhang mit Marihuanakonsum gebracht werden. Laut LVZ vom 07.11.2007 sind in Marihuana-Proben mit bis zu 61 g Blei/kg gemessen worden, das entspricht 6% der Gesamtmenge! Weiterlesen
10.10.07: Forscher fordern Grenzwert für Cannabis am Steuer
Eine internationale Forschergruppe tritt für einen Grenzwert für Autofahrer ein, die den Cannabiswirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) im Blut haben. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtete vorab, das Limit solle zwischen sieben und zehn Nanogramm pro Milliliter Blut betragen.
Mehr zu dem Thema auf aerzteblatt.de
30.07.07: Erhöhtes Psychose-Risiko durch Cannabis
Junge Menschen müssten gewarnt werden, dass der Konsum von Cannabis das Risiko einer psychotischen Erkrankung im späteren Leben um bis zu 40 Prozent steigern kann, schlussfolgert ein aktueller Artikel zu einer Meta-Analyse über den Zusammenghang von Cannabis-Konsum und Psychosen. Die Autoren hatten 35 bevölkerungsbasierte Langzeitstudien (Dauer 1 bis 27 Jahre) ausgewertet und sorgfältig darauf geachtet, dass Personen, die bereits zu Beginn psychiatrisch auffällig waren, von der Auswertung der Daten ausgeschlossen wurden. Damit wollten sie einem wesentlichen Einwand begegnen, nach dem nicht der Cannabiskonsum die Psychose auslöst, sondern umgekehrt einige Menschen aufgrund ihrer psychischen Anfälligkeit eher zu Drogen greifen. Sollte die Assoziation kausal sein, dann könnten in Großbritannien 14 Prozent aller Psychosen Folge des Marihuana/Haschisch-Konsums sein. Die neue britische Regierung denkt bereits über eine Verschärfung des Cannabisverbots nach, das erst kürzlich gelockert worden war
Mehr
zu dem Thema auf www.thelancet.de
23.05.07: Neue Nachweismethode
von Drogen, Alkohol und Medikamenten im Fingerabdruck
Bisher verraten Fingerabdrücke
nur die Identität einer Person. In Zukunft
könnte die Polizei auch ablesen, ob ein
Täter unter Drogen- oder Alkoholeinfluss
stand, welche Medikamente er eingenommen hat,
an welchen Stoffwechselkrankheiten er litt und
vielleicht auch, was er gegessen hat. Auch Dopingsünder
müssten sich vor einer neuen Technik fürchten,
die britische Forscher kürzlich in Angewandte
Chemie vorgestellt haben.
Mehr
zu dem Thema auf www.aerzteblatt.de
16.03.07: Rascher Führerscheinentzug bei
Kokain am Steuer
Wer mit Kokain am
Steuer erwischt wird, dem kann der Führerschein
entzogen werden. Dies hat das Oberverwaltungsgericht
Münster am 6. März 2007 beschlossen.
Demnach sei die Kraftfahreignung bereits beim
einmaligen Konsum von „harten Drogen“ ausgeschlossen. Mehr
zu dem Thema auf www.drugcom.de
16.01.07: Zehntausende
junge Argentinier abhängig von Billigdroge
"Paco"
Paco ist gewöhnlich die
harmlose Abkürzung von Francisco, in diesem
Fall ist es der berüchtigte Kosename für
PBC, Pasta Basica de Cocaina und wird aus Abfallprodukten
hergestellt, die beim Kokainkochen übrigbleiben.
Vermischt mit Reinigungsmitteln und gemahlenen
Glasscherben hat es ein Suchtpotential das nur
mit dem von Crack vergleichbar ist. Die raschen
gesundheitlichen Schädigungen sind immens. Mehr
zu dem Thema auf www.sueddeutsche.de
06.12.06: Gehirnschäden
durch Methamphetamin
Ein Forschungsteam um Alasdair
Barr von der University of British Columbia in
Kanada hat die aktuelle Forschungsliteratur zu
den Auswirkungen des Konsums von Methamphetamin
gesichtet. Hintergrund der Studie bildet eine
zunehmende Verbreitung des Konsums von Methamphetamin
in Nord-Amerika, die nach Angaben der Autorinnen
und Autoren epidemieähnliche
Ausmaße angenommen habe. Dabei stellte
sich heraus, dass auch schon ein gelegentlicher
Konsum die Gehirnstrukturen verändern kann.
Die Autorinnen und Autoren vermuten, dass diese
kleinen Veränderungen für die Entwicklung
einer Abhängigkeit bei Menschen eine Rolle
spielen können. Denn Methamphetamin hat
ein hohes Abhängigkeitspotential. Mehr bei
drugcom
30.11.06: Cannabis
fördert Ausbruch von Schizophrenie
Eine Vielzahl von
Studien ist in den letzten Jahrzehnten der
Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise
Cannabiskonsum mit psychotischen Erkrankungen
wie z. B der Schizophrenie in Zusammenhang
steht. Ein australisches Forschungsteam hat
Längsschnittstudien gesichtet und ist
zu dem Ergebnis gekommen, dass Cannabis wahrscheinlich
den Ausbruch von Schizophrenie bei hierfür
anfälligen Personen beschleunigt.
Mehr zu den australischen Forschungsergebnissen.
Mehr zum Thema Schizophrenie.
19.10.06: Internetsucht
Und noch mehr News zur Internetsucht:
Laut einer aktuellen Studie der kalifornischen
Stanford Universität
zeigen etwa ein Achtel aller US Bürger deutliche
Anzeichen für eine Internet-Abhängigkeit. Als
typisches Anzeichen für eine „problematische“ Nutzung
des Internets wird gewertet, dass die Konsumenten
ihr Verhalten vor Familie, Freunden und Kollegen
zu verbergen versuchen. mehr
07.09.06: Computerspielen
kann süchtig machen
Das
Forschungsteam um Grüsser-Sinopoli fand
in einer Studie mit über 7.000 Computerspielerinnen
und -spielern bei fast 12% süchtiges Spielverhalten.
So spielten diese beispielsweise viel mehr als
eigentlich beabsichtigt, vernachlässigten
andere Interessen oder Aufgaben oder zeigten
sogar Entzugssymptome. Auch Keith Bakker, Gründer
der Klinik für Computerspielsucht in Amsterdam,
sieht enge Parallelen zur Abhängigkeit von
Drogen oder Alkohol. mehr
18.07.06: Ist
Cannabis eine Einstiegsdroge?
Das schien als Ammenmärchen
enttarnt. Jetzt bekommt die These aber massive
Unterstützung aus der Forschung. Mehr dazu
im Artikel der Wochenzeitung "Die
Zeit".
12.07.06: Überdosierung
durch opiathaltiges Schmerzpflaster
Tödliche Überdosierung
durch Fentanyl-Pflaster. In den U.S.A. wird der
Tod von etwa 120 Personen untersucht, die nach
der Anwendung eines Fentanyl-Pflasters ums Leben
kamen. www.aerzteblatt.de
01.06.06: Tod
durch Deospray
Elfjähriger Schüler aus Oldenburg stirbt nach Einatmen von Deo-Spray. Das im Deo enthaltene Butangas sei für das eintretende Herz- und Nierenversagen verantwortlich gewesen. Nach Auskunft der Polizei habe sich der Schüler möglicherweise an dem Gas berauschen wollen. www1.ndr.de
28.04.06: THC-Beifahrer verlieren Führerschein
Auch Cannabis konsumierende Beifahrer können ihren Führerschein entzogen bekommen. Mehr zu einem Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 23.12.2005 hier
27.04.06: Haschisch nutzlos ?
US-Arzneimittelbenhörde spricht entgegen bisheriger Praxis in einzelnen US-Staaten Marihuana jeglichen medizinischen Nutzen ab.
(mehr: http://www.aerzteblatt.de)
20.04.06: Gefährliche Haifisch-Pille
In Zürich wurde erstmalig eine Pille [Logo: Haifisch] getestet, die neben m-CPP auch MDMA enthielt. Vom Konsum dieser als Ecstasy verkauften Substanz wird abgeraten, da der Mischkonsum von m-CPP und MDMA zu Krampfanfällen führen kann! Quelle: drugscouts.
23.03.06: Gefährlicher "m-CPP"-Wirkstoff in XTC
Die Online-Beratungen Eve & Rave und drugscouts warnen vor gefälschten XTC-Pillen, die anstelle des erhofften Wirkstoffes den Serotoninrezeptor-Agonisten m-CPP enthalten. Die Einnahme von m-CPP kann zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Nierenschmerzen, Nervosität, Schweratmigkeit, Müdigkeit und Depremiertheit führen. Spätfolgen können Depressionen und Angstzustände sein. Mehr Infos als pdf bei eve-rave.net
22.03.06: Tod durch Passivrauchen
Laut einem gestern
in Brüssel
veröffentlichten Expertenbericht sterben in
der EU rund 72.000 Menschen durch Passivrauchen in
den eigenen vier Wänden, 7.000 weitere Nichtraucher
sterben wegen des Rauchens von Kollegen am Arbeitsplatz.
Die Arbeit in Bars, Restaurants oder Diskotheken wird jährlich 325 Angestellten zum Verhängnis. www.aerzteblatt.de
06.03.06: Gesundheitsrisiko durch
Mohnbrötchen und Mohnkuchen?
Das Bundesinstitut
für
Risikobewertung sieht die derzeitige Qualität
des Speisemohns in einem kritischen Licht. Obwohl der
Samen vom Schlafmohn stammt, aus dem auch pharmazeutisch
wirksame Alkaloide wie Morphin oder Codein gewonnen
werden, enthält
der Speisemohn naturgemäß nur Spuren dieser
Stoffe. Analysen belegen aber, dass die Morphingehalte
von Speisemohn stark variieren und in letzter Zeit
offensichtlich angestiegen sind. Mohnsorte, Erntezeitpunkt
und geografische Herkunft können die Alkaloidmengen
beeinflussen.
Mehr Info unter www.bfr.bund.de
23.02.06: Psychische Störungen
durch Rollenspiele im Cyberspace?
Bert
te Wildt von der Medizinischen Hochschule Hannover
sieht nach Untersuchungen einen Zusammenhang bestätigt
für
das verstärkte Autreten von Psychosen bei exzessivem
Spielen im Internet. http://www.aerzteblatt.de
01.02.06: Rauchen macht die Haut
um 10 Jahre älter.
Ein täglicher
Konsum von 20 Zigaretten lässt die Haut durchschnittlich
um zehn Jahre altern. Bei Frauen sei dieser Effekt noch
stärker als bei Männern, berichtet der Berufsverband
der Deutschen Dermatologen. Weshalb das so ist, kann
man hier nachlesen: www.n-tv.de
26.01.06: Charité Berlin untersucht Computerspielsucht
Wissenschaftler der Charité
Berlin haben erstmals mit hirnphysiologischen Untersuchungen
bewiesen, dass exzessives Computerspielen zu einer Sucht
werden kann, die auf vergleichbaren Mechanismen wie
Alkohol- oder Cannabis- Abhängigkeit beruht. "Exzessives
Computerspielen aktiviert vermutlich gleiche Strukturen
im Hirn wie stoffliche Drogen", erklärt Dr.
Sabine Grüsser von der Interdisziplinären
Suchtforschungsgruppe der Charité. (weiterlesen: www.scienzz.de)
17.01.06: Nichtrauchen liegt weiterhin
im Trend.
Ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein und
gestiegene Zigarettenpreise lassen bei immer mehr Rauchern
den Wunsch aufkommen, rauchfrei zu werden. So war einer
Untersuchung zufolge allein die Steuererhöhung
vom Dezember letzten Jahres für 7,5 Prozent der
Raucherinnen und Raucher Anlass, mit dem Rauchen aufzuhören.
Auch Jugendliche entscheiden sich immer mehr für
das Nichtrauchen. Zwischen 2001 und 2005 ging die Raucherquote
bei den 12- bis 17-Jährigen von 28 auf 20 Prozent
zurück. Mehr unter www.rauch-frei.info
16.01.06: Entwicklung des Cannabiskonsums
Abkürzung zum Glück.
Die Zahl der Cannabis-Konsumenten in Deutschland steigt,
die Zahl der Abhängigen ebenfalls. Das heutige
Feature im Deutschlandfunk um 18:40 beschäftigt
sich mit der aktuellen Entwicklung des Cannabiskonsums
in Deutschland. www.dradio.de/