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LSD auf Papier

verschiedene Motive

LSD in Tablettenform

"Trip", "Zettel", "Filz", "Mikro", "Acid", "Dots"

d-Lysergsäure-
Diethylamid-tartrat
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In
dieser Spalte findet ihr Beiträge rund um das Thema Drogenkonsum

Über die gängige Praxis des Führerscheinentzugs aufgrund Drogenkonsum. Alles zum Thema Führerscheinentzug, Ärztliches Gutachten, MPU, etc. Mit Schaubild.

Über
Symptome und Faktoren psychischer und körperlicher Abhängigkeit,
Kontrollverlust und Hilfemöglichkeiten.

Die Frage nach dem Konsummuster ist der Blick auf die Art und Häufigkeit des Drogenkonsums. Wie lassen sich weiche und harte Konsummuster unterscheiden ?

Die gleichzeitige Einnehmen verschiedener Drogen bedeutet immer ein zusätzliches Risiko und ist in der Wirkung schwer einzuschätzen.

Hängengeblieben?
Ein nicht unerheblicher Teil der psychischen Erkrankungen sind
auf Drogenkonsum (v.a. Cannabis, Ecstasy, Kokain und Halluzinogene)
zurückzuführen.
Symptome
und Hilfemöglichkeiten bei Drogennotfällen. Was tun
bei Überhitzung, Horrortrip, Atemstillstand, Krampfanfall,
etc...
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Seit
Jahrhunderten ist das Mutterkorn (Claviceps purpurea)
bekannt, ein parasitärer Pilz, der vor allem in feuchten
Sommern ganze Kornfelder verderben kann. Das Mutterkorn enthält
neben der Lysergsäure auch noch einige andere Wirkstoffe
wie z.B. das Ergotamin, das als Medikament gegen Migräne
Verwendung findet.
Durch
eine Reihe von Experimenten mit den Alkaloiden des Mutterkorns wurde die halluzinogene Eigenschaft eines "d-Lysergsäure-Diethylamid-tartrat"
eher zufällig entdeckt, als Dr. Albert Hoffmann im Jahre
1943 unfreiwilligerweise auf den ersten LSD-Trip der Geschichte
ging.
Mittlerweile
kann LSD jedoch auch rein synthetisch hergestellt werden.
LSD
wird oral eingenommen, dafür
wird entweder weißes/beiges kristallartiges Pulver in Tablettenform
gebracht, oder als Flüssigkeit auf Löschpapier, Pappe,
Filz oder auf kleine Mikrotabletten (Micro) geträufelt.
Um einen Wiedererkennungswert herzustellen werden oft Symbole
und Abbildungen benutzt, die jedoch sehr kurzlebig sind und deshalb
auch keinen Hinweis auf die Wirkstoffzusammensetzung und Dosis
geben können.
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Die halluzinogene Wirkung
tritt nach ca. 30-60 Minuten ein. Bei vollem Magen kann es zu
Verzögerungen kommen. Die Wirkungsdauer beträgt 8-12
Stunden (in Einzelfällen auch bis 72 Stunden). Danach folgen
totale Erschöpfung und depressive
Phasen. Die Wirkung der Droge ist kaum beinflussbar, sehr
individuell und von Dosierung und Wirkstoffgehalt abhängig.
Mögliche Reaktionen sind
- Veränderung und Überlagerung der Sinneswahrnehmung
- Bewußtseinsveränderung
- Starke Stimmungsschwankungen
- Fundamental veränderte Weltsicht
- riskantes Sexualverhalten
Körperliche
Nebenwirkungen können sein:
- Kältegefühl
- erhöhte
Temperatur
- Pupillenerweiterung
- Erhöhung von Puls und Blutdruck
- gastrointestinale
Missempfindungen
- Übelkeit
und Brechreiz
- Schwindelgefühle
- Schweißausbrüche
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Das
Risiko einer körperlichen
Abhängigkeit ist relativ gering. Bei dauerhaftem LSD-Gebrauch
über einen längeren Zeitraum besteht jedoch die Gefahr
einer psychischen Abhängigkeit.
Die psychischen Entzugserscheinungen sind gekennzeichnet durch innere Unruhe und Getriebenheit, zum
Teil auch durch ängstliche Erregung.
Die Toleranzbildung beim Konsumenten
bewegt sich rasch auf und ab und birgt deshalb ein spezielles
Überdosierungsrisiko: Der Körper gewöhnt sich sehr
schnell an LSD, so dass schon einen Tag später die Dosis
erhöht werden müsste, um den gleichen Effekt zu erzielen.
Jedoch geht diese Toleranzentwicklung nach wenigen Tagen wieder zurück und kann zu Überdosierungen
führen.
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Risiken
des akuten Konsums können
sein:
- Allmachtsgefühle, die zu schweren Unfällen führen
können
- schwere Verwirrtheitszustände und Denkstörungen
- Horrortrips
Angstzustände, die bis hin zu Selbstmord (-versuchen)
führen können.
- Hängenbleiben
langanhaltende mentale Störungen. Ausbrechen
von endogenen Psychosen bei Menschen mit entsprechender Veranlagung. Dies kann
schon beim Erstkonsum passieren.
Risiken bei chronischem Gebrauch können sein:
- Realitätsverlust, Persönlichkeitsveränderung
- Beeinträchtigung der Gedächtnisleistung und
Konzentrationsstörungen
- Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung
- umstritten
ist das Thema "Flashbacks"-
darunter versteht man das plötzliche Wiederauftreten
der LSD-Wirkung ohne erneute Einnahme. Durch plötzlich
sich freisetzende LSD-Depots im Körper soll dies
auch nach Wochen oder Monaten nach dem letzten Konsum
möglich sein.
Folgende Infos richten sich ausschließlich an Konsumenten und sind nicht als Konsumaufforderung zu verstehen ! Wer trotz der bekannten Risiken konsumiert, sollte wenigstens
folgende Hinweise beachten:
Die
Einnahme von LSD stellt im Vergleich zu anderen Halluzinogenen den schwersten Eingriff in die Psyche dar. Neben den akuten
Risiken besteht auch die Gefahr einer langfristigen Schädigung.
LSD
kann das aktuelle Befinden und die Grundstimmung des Konsumenten
verstärken und deshalb unverdaute und verdrängte
Probleme und Ängste zu einem "Horrortrip"
vereinen. Die Anwesenheit eines guten Freundes, der Erfahrung
hat und nüchtern ist, sowie die vertraute Umgebung
des Betroffenen können hilfreich sein. Zuckerhaltige
Getränke wie Cola und Orangensaft können die Wirkung
lindern.
Mischkonsum mit anderen
Drogen kann die Wirkung unkontrollierbar verstärken
und ein weiteres Gesundheitsrisiko darstellen.
Im Ernstfall sollte unter
19222 ein Notarzt gerufen werden, welcher der Schweigepflicht
unterliegt. Nüchterne Aufpasser sollten bis zum Eintreffen
des Arztes bei dem Verängstigten bleiben und versuchen,
ihn durch ständige Ansprache auf positive Gedanken
zu bringen.
Da die Dosierung nur schwer einzuschätzen ist (Faktoren
hierfür sind z.B. Körpergewicht, Substanzmenge,
psychische Grundverfassung) sollten nur sehr kleine Dosen
eingenommen werden. Die Wirkung und Qualität eines
"Tickets" ist unkalkulierbar. Wie stark ein "Ticket"
ist und welche Substanzen enthalten sind weiß niemand
- jedes "Ticket" kann eine unterschiedliche Wirkung
haben, selbst wenn es von der gleichen Serie stammt ! Da
sich der Eintritt der Wirkung von LSD (z.B. bei vollem Magen
des Konsumenten) bis zu 2 Stunden verzögern kann, besteht
die Gefahr einer Überdosierung. Deshalb gilt auch hier:
kein "Nachwerfen".
Der Konsument braucht lange, um sich körperlich und
psychisch zu regenerieren. Am Tag danach ist das Ausüben
des Berufs bzw. Besuch der Schule in der Regel nur eingeschränkt
möglich. Das Führen eines Fahrzeuges unter Einwirkung
von LSD ist unverantwortlich. |
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LSD
unterliegt dem deutschen Betäubungsmittelgesetz: Herstellung,
Handel, Erwerb und Besitz sind illegal und führen nach
§29 BtMG zur strafrechtlichen Verfolgung. Dies kann mit
Geldstrafe und/oder Freiheitsentzug geahndet werden.
ACHTUNG:
Selbst wenn es nicht zu einem Verfahren kommen sollte, wird
der Tatbestand in aller Regel an das Landratsamt weitergeleitet,
was Auswirkungen auf den Führerschein hat (auch wenn man
als Fußgänger "erwischt" wurde).
Nachweisbarkeit:
LSD-Konsum
kann im Blut etwa 12 Stunden und im Urin bis zu 3 Tagen nachgewiesen
werden. In den Haaren ist jeglicher Drogenkonsum je nach Haarlänge
nachweisbar (1 cm entspricht 1 Monat). |
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