|
|
 |
  |
 |
| |
 |
| |

Ketanest®
in flüssiger Form

kristallines Ketamin-Pulver

K,
Ket, Special K, Ketanest®, Ketanet, Ketalar, Special
K, Vitamin K, Keta, Kate, Kitty

2-(2-Chlorphenyl)-2-
methyloamino-cyclohexanon
Ketaminhydrochlorid
|
 |
 |
 |
| |
 |
  |
 |
| |

|
|
In
dieser Spalte findet ihr Beiträge rund um das Thema Drogenkonsum

Über die gängige Praxis des Führerscheinentzugs aufgrund Drogenkonsum. Alles zum Thema Führerscheinentzug, Ärztliches Gutachten, MPU, etc. Mit Schaubild.

Über
Symptome und Faktoren psychischer und körperlicher Abhängigkeit,
Kontrollverlust und Hilfemöglichkeiten.

Die Frage nach dem Konsummuster ist der Blick auf die Art und Häufigkeit des Drogenkonsums. Wie lassen sich weiche und harte Konsummuster unterscheiden ?

Die gleichzeitige Einnehmen verschiedener Drogen bedeutet immer ein zusätzliches Risiko und ist in der Wirkung schwer einzuschätzen.
Symptome
und Hilfemöglichkeiten bei Drogennotfällen. Was tun
bei Überhitzung, Horrortrip, Atemstillstand, Krampfanfall,
etc...

HIV
und Hepatitis sind vor allem unter i.v.-konsumierenden Drogenabhängigen
sehr verbreitet...

Auch
wenn es für die meisten selbstverständlich ist. Die
intravenöse Injektion von Drogen stellt eine unverantwortlich
riskante Konsumform dar.
|
| |
 |
 |
 |
| |
 |
 |
|
| |
 |
| |
Ketamin wurde erstmals 1962 von dem amerikanischen Pharmakologen
Calvin Stevens an den Parke Davis Laboratorien synthetisiert.
Im Vergleich zu herkömmlichen Narkosemitteln sind die körperlichen
Reflexe trotz der starken analgetischen Wirkung des Ketamins weiterhin aktiv. Da Patienten nach der Behandlung
jedoch unter Halluzinationen und Delirien zu leiden haben,
wird Ketamin heute fast ausschließlich in der Tiermedizin
eingesetzt.
Ausnahme ist die Anwendung in der Notfallmedizin. Hier wird Ketamin
noch selten, jedoch unter der Beigabe von Schlafmitteln (um die halluzinogene Wirkung zu
mildern), verabreicht.
Konsumformen:
Ketamin wird von Pharmafirmen als Injektionslösung (Ketanest®)
vertrieben, daher liegt die Substanz meist in flüssiger Form
vor. Das flüssige Ketamin wird in der Regel oral eingenommen und in der medizinischen Anwendung intravenös oder intramuskulär injiziert.
Für den nasalen Konsum,
wie in der Partydrogenszene weit verbreitet, werden Ketamin-Lösungen
eingetrocknet und zu kristallartigem Pulver verarbeitet. Seltener
sind gepresste Ketamin-Tabletten, die auch als Ecstasy gehandelt
werden. |
|
 |
 |
|
| |
 |
 |
|
| |
 |
| |
|
Nach einer kurzen Benommenheit, die bei hohen Dosen auch
in eine Bewusstlosigkeit münden kann, folgen bis zu 2
Stunden Rausch.
Ketamin bewirkt eine Trennung von Psyche und Körperempfinden.
Der Konsument hat das Gefühl, vom Körper losgelöst
zu sein. Bei hohen Dosierungen können auch Nah-Tod-Erlebnisse auftreten.
Insgesamt werden Ketamin-Trips als sehr stark nach innen
gerichtet beschrieben, der Kontakt mit der Aussenwelt ist
sehr eingeschränkt. Wahrnehmungen aus der Umgebung werden
nicht real aufgenommen sondern regen Halluzinationen an. Die Kontrolle über den eigenen Körper geht rasch
verloren. Wegen einer retrograden (rückwirkenden) Amnesie bleiben die Erlebnisse des Ketamintrips oft nur eine vage
Erinnerung.
Der Wirkungseintritt variiert je nach Konsumform:
- Nasale Einnahme: nach ca. 5-10 min
- Orale Einname: nach ca. 15-20 min
- Intramuskuläre Injektion: nach ca. 2 Minuten
- Intravenöse Injektion: innerhalb von Sekunden. Der Konsument
kann noch während der Injektion ohnmächtig werden.
Vorsicht: Eine schnelle i.v. Injektion
erhöht die Gefahr eines Atemstillstands!
Der Ketaminrausch kann als Bewusstlosigkeit
oder im schläfrigen Zustand 30 min bis 2 Std andauern.
Nach dem Rausch besteht noch für eine lange Zeit ein Schwächegefühl.
Je nach Dosis und Konsumform führt der Ketamin-Konsum
zu folgenden Wirkungen:
Körperliche Wirkungen
- Starke analgetische Wirkung
- Blutdruck und Puls werden erhöht
- erhöhter Speichelfluß
- Kribbeln unter der Haut
- Plötzliches übersteigertes Kälte-
und Wärmeempfinden
- Geschmacks- und Geruchssinn sind stark eingeschränkt
- Akustik wird verzerrt wahrgenommen
- Fähigkeit zu sprechen wird stark eingeschränkt
- Verlust der Körperkontrolle
- Nach Abklingen der Wirkung: Schwächegefühl
Psychische Wirkungen
Halluzinatorische Auflösung der
Umwelt und des Körperempfindens
- je nach Dosis starke Halluzinationen bis hin
zur Narkose: „dissoziative“
Erlebnisse – das Gefühl vom eigenen Körper
getrennt zu sein
- bei Überdosierungen: Nah-Tod-Erlebnisse
-
nach dem Trip: Amnesie
|
|
 |
 |
|
| |
 |
 |
|
| |
 |
| |
Wiederholter Ketaminkonsum kann zu einer starken psychischen Abhängigkeit führen. Allerdings sind
viele Konsumenten nach dem ersten Konsum und den damit verbundenen
und nur schwer zu verarbeitenden Erlebnissen abgeschreckt.
Bei mehrmaligem Konsum tritt eine relativ schnelle Toleranzentwicklung ein.
|
|
 |
 |
|
| |
 |
 |
|
| |
 |
| |
Risiken
des akuten Gebrauchs
- Übelkeit und Erbrechen
- da die Ohnmacht
oft mit geöffneten Augen eintritt: Gefahr der
Austrocknung der Augen.
- Sehr starke Wahrnehmungsveränderungen
können Angstzustände auslösen. Auch
Todesangst möglich
- katatone Zustandsbilder
-
Da das Schmerzempfinden
herabgesetzt ist, besteht im akuten Ketamin-Rausch
die Gefahr, sich zu verletzen ohne es zu bemerken.
- Krampfanfälle
-
Bewusstlosigkeit
- trotz vorhandener Reflexe kommt
es vor, dass der Konsument an seinem Erbrochenen oder
erhöhtem Speichelfluß erstickt
- Koma
- Vorsicht: Eine schnelle i.v. Injektion erhöht die Gefahr
eines Atemstillstands!
- Bei
Überdosierung muss mit vital bedrohlichen Symptomen
wie Krämpfen, Gehirnschäden, Herzrhytmusstörungen
und Atemdepression gerechnet werden. Da ein spezifisches Antidot (Gegenmittel)
bislang nicht bekannt ist, können diese nur symptomatisch
behandelt werden. Atemstillstand kann u.U. zum Tode führen.
Dieses Risiko erhöht sich bei Mischkonsum mit anderen
atemdepressiv wirkenden Substanzen deutlich.
Risiken
des chronischen Missbrauchs
|
|
 |
 |
|
| |
 |
 |
|
| |
 |
| |
Ketamin unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz,
ist aber rezeptpflichtig. Dies bedeutet, dass der Handel (außerhalb
von Apotheken) gegen das Arzneimittelgesetz verstößt
und strafrechtlich verfolgt wird.
Nachweisbarkeit:
- Ketamin ist 2-4 Tage im
Urin nachweisbar
|
|
 |
 |
|
|
|
|