Thema: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 02.07.09 16:13 Uhr - ID: 6044
 PaRaDoXX19

| Hallo,
ich nehm seit meinem 12 lebensjahr drogen(legal und illegal). habe mit 12 angefangen zu kiffen, mit 13 dann angefangen mit speed, amphe und mit 14 dann xtc, pilze, meskalin und lsd. ich bin mir bewusst das ich abhängig bin da ich nun auch schon 7 jahre dauerhaft konsumiere und auch schon körperliche entzugerscheinung habe. D.h zittrige hände und schweißausbrüche. Trotz der einsicht habe ich mich nicht durchringen können aufzuhören. ich denke mal es liegt daran das ich nichts anderes kenne außer drogen nehmen. kenne auch nur leute die konsumieren kann mir auch nicht mehr vorstellen mit normalen leuten abzuhängen.Mein problem ist aber das ich mich irgendwo weigere ne therapie zu machen da meine eltern keinen schimmer haben was ich so mache. berufliche fange ich bald eine ausbildung an und will die dann nicht gleich wieder abbrechen. kann mir vielleicht jemand tipps geben wie ich nach 7 jahren endlich den absprung schaffen kann.
würde mich freuen über antworten!!!!
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 02.07.09 21:41 Uhr - ID: 6047
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 PaRaDoXX19

| muss noch hinzufügen. wollte eigentlich schon länger selbst mal als drogenberaterin arbeiten aber das geht jetzt wohl nicht mehr.klingt i.wie komisch oder? komm selbst nicht los aber will gleichzeitig anderen helfen davon loszukomm. ist halt alles nicht so einfach damit aufzuhören gerade wenn man so tief drin steckt. es gab/gibt zeiten, da habe ich gar nichts mehr gemerkt auch wenn ich viel konsumiert habe. ist sogar meinen freunden aufgefallen das ich wie ne irre immer mehr am abend konsumiert habe und fast gar nicht ehr ansprechbar war weil ich wütend war das es bei mir nicht mehr zu der wirkung kommt die ich mir wünsche. schon krass wenn man das von seinen freunden hört!!!!!!!!!
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 05.07.09 20:33 Uhr - ID: 6055
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 golo

| hi
hab mir deinen beitrag und wunsch sehr zu herzen genommen.
ich kann dich sehr gut verstehen,was therapie betrifft.aber in deinem fall,scheint es der richtige schritt zu sein.du solltest dir professionell helfen lassen.
ich schreibe das,weil ich glaube das du genau weisst,was abgeht.du weisst,daß du mist baust und aufhören musst.ich glaube,dir muss man nicht beibringen,daß du süchtig bist,daß weisst du selber.und was das anrichtet,weisst du auch.darum gehts bei dir nicht.
du brauchst abstand und ein sauberes umfeld.wenn du mal richtig sauber bist,längerre zeit,dann kommen dir die wege die in frage kommen selber in den sinn.
wenn du wartest,bis deine eltern wind davon bekommen daß du drogen nimmst,gehst du eh in therapie.also lieber jetzt und freiwillig,als später unter druck.
sein leben selber in die hand zu nehmen,und es zum besseren zu ändern,ist ein wichtiger weg zum clean sein und erwachsen sein.
ich hoffe du machst das richtige
lg GOLO
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 06.07.09 13:28 Uhr - ID: 6059
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 PaRaDoXX19

| hallo golo,
erstmal danke für deine antwort. ich denke du hast recht mit dem was du sagst also mit dem das ich weiß das ich süchtig bin. Mein problem ist eigentlich das ich mich nicht von meinem umfeld trennen möchte. da ich nur freunde kenne die drogen nehmen ist das sehr schwer zu allen den kontakt abzubrechen. ich komm aus einer ländlichen gegend und da schnell neue leute kenn zu lernen ist schwierig.kann man nicht aufhören und trotzdem seine freunde behalten?? die sind mir wirklich wichtig da ich mit ihnen schon viel durchgemacht habe.du klingst als hättest du selber auch erfahrung mit der problematik. liege ich da richtig?
lg paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 06.07.09 22:06 Uhr - ID: 6061
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 sany

| Hallo!!!
Am einfachsten neue Leute kennenzulernen ist immer im Sportverein!!!Wenn Du Dich für sowas begeistern kannst
VIEL ERFOLG!!!!!
Euer Sany
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 07.07.09 15:58 Uhr - ID: 6062
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 PaRaDoXX19

| hi sany
danke für deinen tipp. ich war bis vor 2jahren in verschiedenen sportvereinen( badminton, handball, volleyball)hat mir auch alles voll spaß gemacht aber aufgrund der drogen konnte ich es i-wann körperlich nicht mehr machen. durch die ganze chemie geht der körper voll kaputt. null kondition.
trotzdem thx
paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 08.07.09 08:49 Uhr - ID: 6068
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 golo

| hi paradox u sany
klar kenne ich das mit den freunden und sie nicht verlieren wollen.auch bei mir ist dieses thema immerwieder aktuell.doch bei mir dreht sichs "nur"noch ums kiffen.
wenn dein freundeskreiss die drogen konsumiert,die dir solche probleme bereiten.wenn du mit diesen drogen aufhören willst,musst du zwangsläufig diese leute meiden.nix nehmen und dabeisein geht nicht.das hätten viele gerne so,geht aber über längerre zeit nicht.wenn du sauber bist,und willensstark,geht das mal gut,ab und zu.aber bei dauerhaftem umgang,wirst du gegen die droge verlieren.is hart,aber leider die wahrheit.und wenn du ehrlich bist,weisst du das auch.
ich kenne leute,die sind schon ewig sauber und wirklich clean(abstinent).doch gehen sie immer wieder auf die sceene um sich das programm reinzutun.sie können einfach nicht loslassen.solche leute quälen sich zum clean bleiben.sie sind nur aus vernunft clean,und könnens gar nicht geniesen.für mich wär das nix.aufhören heisst aufhören,ganz einfach.je mehr hintertürchen,desto größer die rückfallgefahr.ich weiss wovon ich rede,war selber die rückfallmaske nr.1!
ich selber nehme immernoch methadon und kiffe.ich habe aber die entscheidung getroffen,aufzuhören,mal wieder.habs schonmal 6 jahre lang geschafft.ich mache noch meine interferontherapie fertig,dann is schluss,endgültig.ich freue mich schon darauf,endlich wieder frei zu sein.ich habe im knast gesessen und war clean,ohne metha.da gings mir besser,als drausen mit metha.auch das macht die sucht.
gruß GOLO
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 09.07.09 14:19 Uhr - ID: 6071
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 PaRaDoXX19

| hi,
wow erstmal respekt das du schonma 6 jahre ohne warst. ist bestimmt hart wenn man nach 6 jahren wieder rückfällig wird oder?
ich hab halt angst ohne freunde. halt aus der familie hab ich auch nicht. meine freunde sind nach den vielen jahren meine familie gewurden. sie würden mich auch unterstützen wenn ich jetz sage ich hör auf aber ich kann von niemanden erwarten das er wegen mir auch aufhört. du hast recht wenn du sagst mit ihnen zusamm sein und nix konsumieren geht nicht. vor ein paar wochen habe ich versucht nix zu konsumieren dann hab ich mich immer besoffen. als ersatz sozusagen. ich glaub ich bin es einfach nicht mehr gewohnt einen klaren kopf zu haben. freunde die keine drogen hab ich mittlerweile nicht mehr weil die nicht sehen konnten wie ich mich ´´zu grunde richte´´. vielleicht ist mein wille dazu doch noch nicht stark genug zum aufhören. wann hast du gemerkt das du es jetzt schaffen kannst??
paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 17.07.09 21:09 Uhr - ID: 6097
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 golo

| na ja
ich war 4 mal in therapie,3 mal abgeschlossen.mit nachsorgen über 36 monate psychokrieg.ausserdem weit über 10 vollstätionären entgiftungen in verschiedenen anstalten.zurzeit im 3. methadonprogramm.
aber erst als ich im knast gelandet war,für mehrere jahre,hab ich im knast kalt vom metha entgiftet.war dann knapp 6 jahre clean,ohne irgendwas.davon über 3 jahre im jail!
es ist egal wie lange jemand drauf ist,oder was er alles erlebt hat.es ist egal was oder wieviel jemand genommen hat.es ist niemals zu spät zum aufhören,aber auch nie zu früh.je früher,desto klüger und intelligenter.je später,desto dümmer wie ich.
es ist nicht leicht,einer drogensucht adieu zu sagen,aber es ist die mühe allemal wert.es geht um dein leben,schütze es,du hast nur eines.
drogen rauben einem das lachen und den spass am leben.ich binn nicht bereit,diesen preis zu zahlen.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 18.07.09 22:49 Uhr - ID: 6098
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 Psychonaut

| hallo (ex)user,
@PaRaDoXX19 wenn ich dir mal ein zwei tipps geben darf....
du bist psychisch abhängig, das bedeutet wenn du aufhörst, das deine botenstoffe im gehirn aus der balance gebracht werden, das bringt deine gefühle, stimmungen, wahrnehmung total durcheinander. ich kann dir sagen: es ist auszuhalten.
du solltest da etwas lockerer ran gehn. sieh mal in dich hinein was noch so ist ausser diese drogen.
zudem, das du in der drogenberatung arbeiten möchtest, das ist ganz und gar nicht paradox, ich kenne viele sozialarbeiter, Therapeuten die mit substanzen experimentiert haben.
das mit deinen freunden solltest du auch lockerer sehn, mach dir keine gedanken darüber sonder immer nur das was du für richtig hältst. es löst sich alles von allein, glaube mir. vertraue auf dich und denk dich nicht zu viel hinein. probleme zu analysieren bringt nicht so viel^^
wenn du wirklich aufhören willst tu es einfach.....
namaste
psychonaut
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 20.07.09 23:23 Uhr - ID: 6099
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 PaRaDoXX19

| hi
erstmal danke nochmal für eure antworten. oh man... das klingt alles einfach wie ihr es schreibt. aber ihr macht mir echt hoffnung mit dem was ihr schreibt. wenn man sich mal mit leuten unterhält die keine drogen nehmen, können die das gar nicht verstehen und sagen ach son scheiß zeug würde ich nie anfassen. tja das hab ich auch mal gedacht- mit 11. so jetz bin ich 19. und seit 3 jahren schon voll drin. warum bleiben manche leute drauf backen und manche nicht???
naja egal. wollte euch eigentlich mal fragen ob ihr wisst bei welchem amt ich mich melden muss wenn ich zu huase rausfliege? meine eltern haben das anggedroht und ich glaube ske sins auch fest davon entschlossen dies durchzuziehen.
ich glaube beim jugendamt oder?
bye paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 23.07.09 09:21 Uhr - ID: 6102
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 golo

| hi
na ja,da du ja volljährig bist,ist das jugendamt nicht unbedingt deine erste anlaufstelle.
du könntest zum wohnungsamt gehen und soforthilfe beantragen,weil auf die strasse setzen dürfen deine eltern dich nicht so ohne weiteres.
deine eltern müssten dir offiziell dein wohnrecht kündigen und dir sozusagen wie einem mieter kündigen.sogar mit angabe von gründen.sie müssen dir angemessen viel zeit zur wohnungssuche einräumen.bei finanzieller not deinerseits,müssen sie auch anteilig zahlen,wenn sie was haben.
sie dürfen nicht einfach sagen"so,du bist jetzt volljährig,also sieh zu".
ich denke aber,im angesicht deiner drogensucht,daß du vielleicht doch besser mit drogen aufhören solltest.denn ohne familliären halt in deinem alter,wirds sehr schwer.versuche doch deine eltern davon zu überzeugen,daß du aufhörst.lass sie anteil haben,beziehe sie ein.wenn eltern den eindruck haben,sie wären wichtig,lassen sie dich nicht hängen.
wenn du den weg der droge gehst,bist du leider wahrscheinlich verlohren.mach das nicht,entscheide dich fürs leben.im knast oder anstalt isses nicht schön.dort erwarten dich erniedrigungen und unbehagen.als süchtiger bist du mensch 2. wahl,jedenfalls im öffentlichen leben.man wird an dir herabsehen und mit dem finger auf dich zeigen.glaube mir,daß macht einem sehr viel aus.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 25.07.09 13:35 Uhr - ID: 6109
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 sany

| Hallo zusammen!!!
Will auch noch mal was dazu sagen.
Gerade da es ja in Richtung Ausbildung geht...Vielleicht ja ein neuer Lebensabschnitt????Vielleicht eine neue Chance nen anderen Weg einzuschlagen.Doch noch alles richtig machen.Ausbildung ist der Grundstein...Steigere Dich dort rein...Aber Vorsicht...Es sind nicht immer gute Tage!!!Arbeit bzw.Ausbildung bedeutet auch mal schlechte oder blöde Tage zu meistern.
Unterm Strich!!!!
EIN NEUER ABSCHNITT BEGINNT FÜR DICH!!!!ERGREIFE DIE CHANCE UND LASSE ALTE FREUNDE LIEGEN UND SCHAUE WAS AUS IHNEN WIRD...
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 27.07.09 11:43 Uhr - ID: 6119
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 PaRaDoXX19

| hey,
sorry das ich mich länger nicht gemeldet habe.
musste mir über einige sachen im klaren werden auch wenn euch das jetz enttäuschen wird und ihr denkt das es zeitverschwendung war mit mir zu schreiben aber ich habe mich für die droge entschieden. es tut mir leid euch das mitzuteilen. aber ich möchte euch trotzdem dafür danken denn bis jetz habe ich noch nie so extrem darübe nachgedacht. ich glaube ich habe einfach noch nicht den willen dazu mich von ihr zu lösen auch wenn ich weiß das sie mich eines tages zu grunde richten wird. ich kann nicht ohne sie.
I dont like the drugs but the drugs like me.
i dont like the drugs, the drugs, the drugs...
ich hoffe ihr seit jetz nicht angep...t aber ich wollte euch an meiner jetzigen situation teilhaben lassen.
gruß u sry para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 27.07.09 19:17 Uhr - ID: 6120
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 golo

| schade
denke darann,ich binn auch süchtiger!
ich kann verstehen,daß du dich für die droge entscheidest,noch.
aber glaube mir du wirst mal anders denken,wenn du dann noch kannst.
ich musste weit über 20 jahre harte drogensucht leben,um umzudenken.die droge ist mächtig,auch bei mir.ich denke gelegentlich daran,ob ich nicht mal was eifahren könnte,kriegt ja keiner mit.aber ich weiss,was sie anrichten kann und deshalb lass ichs.ich lass es nicht,weil es scheiße ist,nö nö.hab nix besseres im leben kennengelernt.aber ich brauchs nicht mehr,hab kein bock und keine kraft mehr.ich mag nemmer,so blöd sich das anhört.
aber du bist noch jung,voller kraft.du denkst noch,kann mir doch nicht passieren.was will dann der verblödete schwätzer.so hab ich auch mal gedacht.
ich hoffe,du denkst bald anders.
viel glück
GOLO
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 27.07.09 22:21 Uhr - ID: 6121
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 PaRaDoXX19

| hi golo,
ich denke nicht das es alles nur elabere ist von dir und das es mir nicht passieren kann auch nicht.
ich weiß das ich schon mitten drin bin aber wie du sagtest man muss einfach den schalter umlegen und keinen bock drauf haben.
das hab ich zwar, aber ich glaube das sind alles nur phasen. obwohl ich sagen muss das diese immer öfter kommen und ich das als "gutes Zeichen" sehe. zumindest der gedanke daran ist da, nur der wille zur umsetzung noch nicht.
manchmal denke ich es muss erst was passieren das ich es sein lasse. keine ahnung was vielleicht nen mega absturz oder so. versteh manchmal selber nicht warum ich nicht einfach sagen kann ich höre auf zumal sehr viel davon abhängt. warscheinli ist es schicksal. so wie es aussieht werde ich sowieso nicht alt. aber alt werden will ich eh nicht WOZU?
du denkst warscheinli jetz die ist noch jung und naiv und hat keine ahnung von leben wobei du dann warscheinlich gar nicht mal unrecht hast. vielleicht denkst du jetz auch hoffnungsloser fall, die schafft es eh nicht.
gruß para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 31.07.09 10:03 Uhr - ID: 6124
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 golo

| hi
war mal 3 tage weg,deshalb keine antwort.
ich denke keinesfalls,daß du ein hoffnungsloser fall bist.ich war in jeder beziehung genau wie du.ich dachte auch ich würde nicht alt werden,schicksal usw.
ich lebe aber noch,werde immer älter und will das auch.
DAS LEBEN KANN SO WUNDERBAR SEIN
wenn mans lässt!
ich weiss das der tag kommt,an dem du dich an das hier erinnerst und denkst"was war ich blöde"
pass biss dahin gut auf dich auf und lass dir von einem drogisten nix vom leben erzählen.kein drogensüchtiger sagt die wahrheit,auch nicht wenns um liebe geht.guck das du keinen looser als partner findest.denn sonst gehst du mit unter!
nur wer keine drogen braucht um mit dem leben klar zu kommen,kann dir sagen wies funktioniert.
ich hoffe,daß ich es bald geschafft habe.dir wünsche ich das gleiche.
kopf hoch
GOLO
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 05.08.09 16:39 Uhr - ID: 6141
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 PaRaDoXX19

| hi
ach das leben kann so schön sein???
vonwegen das leben fickt ein wo es nur kann.
entweder das leben fivckt dich oder du fickst das leben. es sieht doch jeder selber zu wie er mit dem arsch anner wand kommt da wird auf andere keine rücksicht genommen. so ist es nun mal. man kann sich auch viele sachen einreden.
beobachte doch mal die leute. meistens kommt von niemanden eine nettigkeit oder sonst was.
keiner schenkt einem was und man muss für jede scheiße kämpfe.
wenn einem etwas genommen wird... ach egal.
aber das ist nun mittlerweile meine meinung!!!
para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 06.08.09 21:06 Uhr - ID: 6143
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 golo

| sorry das ich beim lesen etwas schmunzeln musste.
ich habe lange jahre auf der seen in saarbrücken,war da mal in der nähe in therapy,teils auf der strasse gelebt.in frankfurt/main sowieso,binn ja ein hessebub,lol.oder auch in darmstadt und mannheim,aus der nähe komme ich.
ich habe leider lange auch von hurengeld gelebt,bleibt nicht aus,schaffen eh alle an.
leider musste ich einen großen teil meines junky-daseins in irgendwelchen sozialprojekten verbringen.
leider habe ich viel zu viele menschen auf den friedhof bgingen müssen,ich kann zu keiner beerdigung mehr gehen.
ich habe circa 7 sichtbare kampfnarben am körper.
ich musste schon immer für alles sehr hart kämpfen,und binn noch über 20 jahre arbeiten gegangen,auch das geht.
erzähl mir nix,wie einem das leben ficken kann,du hast noch nicht mal den anfang hinter dir.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 06.08.09 21:15 Uhr - ID: 6144
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 golo

| ich wünsche dir,das du niemals für dope anschaffen gehen musst.
das ist das einzige,was für euch frauen härter ist als für männer.
ich kann einen um die ecke ziehen und habe geld,ihr müsst euch verkaufen.
überlege dir sehr gut,bevor du dein leben wegschmeisst und zur droge gehst.
nur die wenigste zeit ist schön.meisstens hast du ärger.
und je länger du dabei bist,umso schwerer wirds aufzuhören.
und es wird immer schlimmer,wirst immer gierieger.willst immer mehr.
hört sich bescheuert an,is aber so.
jeder will immer das meisste,den fettesten druck.
jeh mehr desto besser,schön warm.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 14.08.09 16:19 Uhr - ID: 6155
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 PaRaDoXX19

| hi golo
eben und das ist es was ich meine. in so einer welt ist es doch nahezu normal oder verständlich, dass man zu drogen greifen muss um in eine andere welt einzutauchen. keiner nimmt rücksicht oder achtet auf den anderen. belügen und betrügen sind ganz normal. genau in diesem momenten überleg ich ob es das überhaupt werd ist damit aufzuhören. es sind immerhin immer genau diese momente wo man die ganze scheiße vergisst und die soll ich dann einfach so wegschmeissen?
was du durchmachen musstest da drüber muss ich mich wohl nicht äußern jeder kann sich vorstellen(aber eben nur vorstellen) wie es sein muss. vielleicht ist es genau das was mir erst noch passieren muss damit sich mein schalter umlegt.
aber glaub mir golo nicht nur du musstest scheiße durchmachen. ich bin zwar noch jung hab aber für mein alter auch schon genug kacke mitmachn müssen. in meinem alter spielen manche noch mit barbys( übertrieben aber wahr)während rückschläge ohne ende auf mich zukomm.
glaub mir golo nicht nur du musstest scheiße durchmachen, ich glaube das vergisst du manchmal!
lg paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 16.08.09 10:28 Uhr - ID: 6156
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 golo

| hi
kann verstehen,was du meinst.
aber glaubst du,wenn du von einer abgefuckten welt,in eine andere abgefuckten welt flüchtest wirds besser?
die drogenwelt ist genau so,wie du die welt nicht haben willst.
du weisst,daß wenns um drogen geht,die menschen noch schlimmer sind.
warum also das eine elend mit einem noch größerem elend tauschen?
such dir ne welt,die dir gefällt.mach dir ne welt,die dir gefällt.das geht irgendwie,glaub ich.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 16.08.09 10:32 Uhr - ID: 6157
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 golo

| ach ja
wenn ich von meinem leben schreibe,will ich nicht rummjammern.
ich versuche durch abschreckende beispiele klar zu machen,daß es immer schlimmer wird.
wenn man glaubt,schlimmer gehts nemmer,irrt man sich gewaltig.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 17.08.09 17:11 Uhr - ID: 6158
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 PaRaDoXX19

| hi golo
ich muss dir in allen punkten zu stimmen aber jeder verkraftet verschiedene dinge anders. ich muss für mich sagen das ich sensibel bin eigentlich. ich nehme mir sehr viele sachen schnell zu herzen.
jedoch bin ich auch der meinung das jeder andere sachen durchmachen muss. du hast deine geschichte ich hab meine geschichte und das ist ja auch gut so. jedoch würde ich sagen das du dinge besser verarbeiten kannst als ich(zumindest denke ich das wenn ich deine texte so angucke). ich bin der meinung das ich für mein alter schon viel zu viel mist durchmachen musst wie es im meinem alter üblig. soll jetz nicht selbstmitleidig klingen aber ich möchte dir somit helfen mich zu verstehen.
drogen helfen mir dabei zu flüchten es ist zwar feige aber ich will dem ganzen einfach nicht mehr ausgeliefert sein.
mich holen ohne drogen immer wieder bilder der vergangenheit ein die ich einfach verdrängen will. ich weiß das das alles auf die dauer noch schlimmer wird aber auch davor flüchte ich. ich kann mich einfach meinen problemen nicht stellen. ich habe aber keine ahnung wie ch das ändern kann. Du vielleicht??
du bist schon älter(bitte nicht böse nehmen!), hast mehr erfahrung und auch viell leute die hinter dir stehen.
ich habe zwar auch freunde aber sie haben von meiner vergangenheit und meinen familiären situation nie etwas mitbekomm da ich es nicht wollte. hatte immer gedacht dann wären sie nur aus mitleid mit mir befreundet und drüber reden wollte ich sowieso nicht obwohl ich das heute anders sehe.
vielleicht kommt bei mir die einsicht auch mit den jahren. es ist für mich nicht einfach etwas für MICH zu machen. da es mir eigentlich egal ist was mit mir ist. kann aber auch sein das ich einfach zu feige bin oder angst habe mich wieder jemanden anzuvertrauen um dann wieder enttäuscht zu werden. die vergangenheit holt mich täglich ein und ich kann und will damit nicht mehr nüchterrn leben.
hoffe das du das jetz i-wie nachvollziehen kannst wieso und warum ich so handle wie ich es tue.
lg paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 17.08.09 18:14 Uhr - ID: 6159
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 golo

| eieiei
kann verstehen,was du meinst.nur ist es sehr schwer,jemandem etwas zu vermittel,der vorsätzlich falsch handelt.
du weisst genau,was los ist.kennst deine probleme und schwachpunkte.ja sogar was gemacht werden müsste,um diese dinge zu beheben.doch du wählst den weg der falschen schritte.
wenn du nicht über deinen schatten springst,hast du keine chance.du musst dich jemandem anvertrauen.geh zur dropse.mach therapie oder geh in eine andere einrichtung.
alleine wirst du kaum chancen haben.es tut mir leid zu lesen,daß du aufgibst und dich dem dope auslieferst.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 17.08.09 21:44 Uhr - ID: 6160
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 PaRaDoXX19

| Erstmal danke golo,
das ist ja mein problem das ich das alles weiß aber ich kann mich i-wie nicht in arsch treten und das ärgert mich auch.
aber immer wenn ich den entschlss gefasst hab kam i-was dazwischen.
ich mein ich mach jeztz ausbildung und geh nebenbei noch viel arbeiten.
ich weiß nicht warum das so ist.glaub ich rede mir einfach zu sehr ein das es doch nicht so schlimm ist drogen zunehm. hatte einmal einen termin(vor 4 wochen glaub ich) vereinbart aber dann kam wieder ein schlag ins gesicht und jetz ist es wieder auf eis gelegt.
keine ahnung! andererseits denk ich, wenn ich schon darüber nachdenke kann ich es doch einfach durchziehn. ich kann meinen schweinehund einfach nicht überwinden. ich bräuchte glaub ich jemanden der mich anne hand nimmt und sagt wir gehen da jetz hin.
ich müsste soviel aufgeben wofür ich mir jetz lange den hintern aufgerissen habe.
ich weiß aber auch das ich anders noch viel mehr verliere. AAAARRRGGGHH ZWICKMÜHLE VERDAMMT!
teufelchen links engelchen rechts. was will man dazu noch sagen.
lg para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 19.08.09 21:53 Uhr - ID: 6163
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 golo

| hi
das is normal,wenn man sich nicht traut.
bei mir musste viel mehr kaputtgehen,bevor ich hingegangen binn.dann haben sie mir aber gut geholfen.ich war damals 23,als ich zum 1.mal zur dropse ging.da war ich schon fast 4 jahre drauf gewesen.
die ham damals gespräche geführt und alles für therapie vorbereitet.ich war dann 14 monate am stück in langzeittherapie in der waldmühle.war meine 1. gewesen.
heute denke ich,wär ich einst früher hingegangen,wär mir vielleicht vieles schlimmes erspart geblieben.deshalb hoffe ich,daß du nicht so lange wartest.ich hab damals auch gearbeitet und meine leute wussten nix.als es raus kam,daß ich auf der nadel binn,war natürlich einiges geboten.binn da erst mal ausgezogen.dann in therapie.
es ist natürlich eine große überwindung,zur drogenberatung zu gehen,aber es ist ok.wenn du dort bist,kannste dich von denen an der hand nehmen lassen.wenn die merken,daß dus ernst meinst und mitmachst,helfen die dir immer.die sind ok,die emissten jedenfalls.
angst brauchst du keine zu haben,du musst nicht mal deinen namen sagen,alles annonym.
geh hin,versuchs.nein kannste dann immernoch sagen.
vlg GOLO
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 25.08.09 18:21 Uhr - ID: 6168
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 PaRaDoXX19

| hi golo
ich muss erstmal sehen was ich jetz mache. deine argumente haben mich ganz schön ins grübeln gebracht. das mit der dropse und so. hatte ja schonmal nen termin aber konnte den aus bestimmten gründen nicht wahrnehmen. das war aber nicht weil ich keinen bock hatte oder schiss. mein freund treibt mich auch dazu obwohl er selber nicht besser ist.
wie gesagt ich muss erstmal gucken wie ich jetz fortfahre. ohh man es ist echt nicht leicht. weil wenn ich zur dropse gehe dann habe ich wieder so ein druck das ich was machen muss und das überfordert mich dann schon wieder. ach keine ahnung.
vlg paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 25.08.09 19:54 Uhr - ID: 6169
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 trust_kills

| Hey,
ich hab mir das gerade alles sehr interessiert durchgelesen.
Hab mit dem gleichen angefangen wie du und das leider auch mit 12 Jahren.
Und ich kann dazu nur sagen...hör auf solange du dir bewusst bist das du ein Problem hast.
Mit 19 steht dir alles offen, du hast noch so viel vor dir. Ich bin jetzt auch erst 20, aber ich hab "damals" jeden scheiss mitgemacht.
Meine Mutter wusste es auch nie, erst als ich 16 wurde und ich die Schule geschmissen habe hat sie es rausbekommen.
Daraufhin hat sie mich angezeigt und ich musste eine Therapie machen. Ich glaub wenn ich mit offenen Karten gespielt hätte, wäre so einiges glimpflicher verlaufen. Ich denke Eltern finden die Tatsache viel schlimmer ihren Kindern nicht helfen zu können als sich für sie einzusetzen das man sein leben wieder auf die Reihe bekommt.
Naja, mittlerweile bin ich clean und das schon seit 3 Jahren, hab mein Fachabi nachgemacht und hab ne Ausbildung begonnen. Natürlich is das Leben nicht immer schön...es gibt überall höhen und tiefen und ich denke mir immer noch oft genug das ich jetzt was brauchen könnte.
Aber da muss man hart bleiben und sich selber bewusst machen, dass das was ich jetzt habe viel mehr wert ist.
Mein bester Freund gab sich damals mit 15 Jahren den goldenen Schuss...mit 15 !!!
Freunde an das grab zu tragen ist nicht schön...also höre lieber damit auf bevor auch du deine freunde, oder sie dich auf diesen weg begleiten müssen !!!
Das is alles leicht gesagt und es ist auch kein leichter Weg, aber ein Versuch ist auf jeden Fall wert!!!
Wünsch dir viel glück dabei und irgendwann wirst bestimmt auch du die richtige entscheidung für dich treffen.
vlg
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 25.08.09 22:57 Uhr - ID: 6170
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 PaRaDoXX19

| hi trust kills,
erstmal vielen dank für deinen tipp.
um dir meine situation ein bisschen zu erläutern: ich habe vor knapp 2 jahren eine freundin verloren. die typische geschichte. wir waren auf disse, haben einiges genommen und sie bat mich sie nach hause zu fahren weil es ihr nicht gut ging. ich weiß bis heute nicht warum ich es tat. wir gingen zu mir ich nahm mein auto und fuhr los. ein reh lief auf die straße, wir kamen ins rutschen(es hatte geregnet) und ich fuhr mit der beifahrerseite gegen einen baum. meine freundin starb in meinem armen. das war schon der 1.schlag ins gesicht.
die polizei machte natürlich einen drogentest(es war alles im blut- alkohol, weed, xtc,speed). ihre eltern machten mich für den tod verantwortlich ich durfte nicht mal bei der beerdigung dabei sein. wobei ich es ihnen nicht übel nehm kann.
vor knapp 5 wochen war meine mutter der meinung sie müsse sich das leben nehm.sie erhang sich in unserer wohnung und ich war die erste die sie fand. in ihren abschiedsbrief machte sie mich verantwortlich für ihr verhalten. ich bin kein kind von traurigkeit habe auch schon jede menge scheiß gemacht.aber sie wusste nichts davon das ich drogen nahm. ich glaube sie brauchte nur wieder jemand den sie zum sündenbock machen konnte. wie immer ich!
das problem ist nur das es alle aus meiner familie glaubten. mein vater war darauf hin überfordert und ist abgehauen. ich musst mich 3 wochen um mein kleine schwester kümmern. ich drohte ihm mit dem jugendamt und er kam. holte meine schwester und ließ mich wieder sitzen! ich bin jetz ganz alleine. nur mein freund steht hinter mir und meine freunde.
ich habe sonst niemanden der mich davor bewahren könnte drogen zunehm.
du hast das glück eltern hinter dir zu haben. was meine von mir hielten weíßt du ja jetzt.
deswegen find ich es trotzdem großartig das deine eltern diesen schritt gemacht haben, denn sie wussten wenn sie dich jetz fallen lassen fällst du ins unendliche. aber meine eltern haben mich ein leben lang in den arsch getreten und sie werden es ach noch über den tod hinaus tun.
da du dir ja warscheinlich alles durchgelesen hast weíßt du auch das ich hin und her gerissen bin weil ich eigentli bescheid weiß über vorteile und risiken.
ich weiß einfach nicht mehr weiter.
aber danke für deine antwort und sry das es so ein langer text gewurden ist! hoffe du kannst meine situation verstehen.
lg para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 25.08.09 23:10 Uhr - ID: 6171
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 trust_kills

| Hey Para,
das is natürlich ein hartes Schicksal und es tut mir unendlich leid für dich!!!
Aber bei mir war auch nicht alles normal was meine Familie angeht...
Meine Mutter hat mich allein großgezogen, weil mein Vater sich mit einer anderen aus dem Staub gemacht hat.
Nachdem der Vaterschaftstest durch war und es bewiesen war das es mein Vater ist, wollte er sich umbringen.
Und das ganze 3x. Immer hat er mich davor angerufen und meinte das er mich liebt...bla bla. Ich hoffe mal für ihn das er es bis jetzt geschafft hat.
Klingt böse, aber so ist es!
Als ich mit 14 am Höhepunkt meiner Drogenkarriere mit H unterwegs war, wurde bei meiner Mutter Krebs festgestellt.
Kurz darauf hat mein bester sich das Leben genommen und ich bin in die scheisse immer mehr versumpft.
Ich kann deine jetzige Situation sehr gut verstehen und das du dich in die Drogen flüchtest !!!!
Als meine Mutter nach einem Jahr aus dem Krankehaus kam war ich nur noch haut und knochen, hab die Schule geschmissen. Meine Oma bei der ich eigentlich wohnen sollte, hat mich nicht mehr gesehn..nur noch wenn ich Kohle brauchte.
so ist die ganze sache aufgeflogen. Worüber ich im nachhinein sehr froh bin.
Ich weiss nicht wo ich jetzt wäre wenn sie diesen schritt mit der Anzeige und Therapie nicht gemacht hätte.
Aber halte dich an deinen Freunden fest...wenn es wahre Freunde sind versuchen sie bestimmt auch ihr bestmögliches dir zu helfen und dir den halt zu geben den du JETZT brauchst!
Uuund wieder so ein langer Text :) Sorry
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 26.08.09 17:31 Uhr - ID: 6175
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 PaRaDoXX19

| hi trust kills,
zuerst tut es mir leid was du durchmachen musstest.
ich glaube solche erfahrungen prägen ein das ganze leben. worum ich dich sehr beneide ist, dass deine mutter dich sehr liebt. so etwas wie angst um mich oder liebe habe ich von meiner mutter nie erfahren. sie hat mich immer nur geschlagen, ob nun körperlich aber vorallem seelisch. aber ich glaube mit sowas muss man sich abfinden.daraus lernt man glaub ich.
mit meinem freunden hast du recht. wären sie nicht wäre ich auch nicht mehr.
ihnen macht mein konsum auch angst. sie haben mich schon in zuständen gesehen wo wohl keiner mehr so recht wusste ob ich noch lebe. aber ich habe immer gesagt ich schaff das schon und sie haben mir geglaubt.
das ich diese gedanken hege wirklich aufzuhören habe ich ihnen nicht mitgeteilt. warum?
ich möchte sie nicht enttäuschen weil ich mir der sache nicht sicher bin. ich möchte nicht zu ihnen sagen ich höre auf und 2 tage später sage ich wieder das gegenteil.
ich weiß nicht ich habe das gefühl die drogen übernhem alles von mir. mein geist sagt ja aber meinkörper bewwegt sich nicht dieses zu ändern! vielleicht ist es auch sinnlos sich dagegen zu wehren!
vlg und thx para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 26.08.09 19:58 Uhr - ID: 6176
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 trust_kills

| Sei froh das du solche Freunde hast, die sich um dich sorgen!!!
Es kann einem keiner dabei helfen aufzuhören. Man selber muss das mit sich ausmachen, wenn man keine professionelle Hilfe in betracht zieht. Aber vielleicht solltest du einfach mal zu einer unverbindlichen Beratung gehen.
Ich mein, du bist Volljährig, es ist unverbindlich und ich denke das du dort auch Menschen treffen wirst die dich bei diesem Schritt begleiten.
Aber natürlich musst DU zu diesem Schritt bereit sein. Doch einfach aufgeben solltest du dich nicht und die sache dabei belassen.
Ich mein man bleibt ja nicht immer am Fleck mit den Drogen, man rutsch immer tiefer, meist ohne es zu merken.
Aber umso mehr man nimmt umso tiefer man in die sache kommt umso mehr schritte gehst du in deinem leben zurück. Und das mit 19...wo dir alles offen steht. Zumindest jetzt noch.
Wie gesagt ich kann deine Situation gut verstehen und weiss auch was du meinst. Aber letzendlich bist du dein eigener Herr und niemand hat dir was zu sagen. Aber mach was draus!
Meine Mutter war eine sehr große Hilfe das weiss ich. Und ich bin froh das ich sojemanden an meiner Seite hatte.
Aber letzendlich war sie auch nur da...aber man hat den entzug allein durchmachen müssen. Man ist immer irgendwie allein!!!
Also ich kann das nur aus meiner Sicht schildern und versuche dir ein bisschen mut zu machen diesen schritt zu gehen.
Es ist nichts unmöglich!!!
Kopf hoch !!!
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 27.08.09 10:04 Uhr - ID: 6177
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 PaRaDoXX19

| hi
...tja was soll ich dazu jetz noch sagen!
ich muss erstmal sehen was ich jetz mache. ich kann es noch nicht sagen!
du hast vollkommen recht mit dem was du sagst, da gibt es keine widerworte! das problem ist das ich schon solang drogen nehme ich kann mir nicht mehr vorstellen was ich mache wenn sie nicht mehr da sind. sie waren(sind immer noch) echt nen bestandteil meines lebens. so doof wie das jetz klingen mag.seit jüngster kindheit kenn ich doch nichts anderes.
aber andererseits will ich auch nicht mehr so weiter machen. immer panik schieben wenn man nichts mehr hat. wo krieg ich geld her und wenn der ticker mal nicht aufzufinden is bricht man fast in tränen aus.
lg
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 02.09.09 20:01 Uhr - ID: 6186
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 PaRaDoXX19

| hey leute...
ohhh man ich hab solchen mist gebaut.
hab am sonntag h geschnieft. ich weiß nicht warum ich war bei nem kumpel alle warwn drauf und ich hab mir i-wie gar nichts bei gedacht. überhaupt nicht nachgedacht. erst hinterher ist mir eingefallen wie krass es eigentlich ist.
hatte zwar schonmal h aber "nur" nen kern in "xtc".
das traurige ist ja ich fand das gefühl nicht scheiße. hab aber schiss das es mir nachher zuviel fun macht und ich noch größere probleme hab. kann das passieren???
lg
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 04.09.09 15:21 Uhr - ID: 6192
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 golo

| du betrittst nun die bühne,vor der ich dich gewarnt habe,oder wollte.
wenn du anfängst h zu nehmen,wird sich dein leben ändern,drastisch.
überlege dir das genau.spätestens wenn du merkst,daß es dir morgends schlecht geht.wenn du dann h nimmst,merkst du das es dir wesentlich besser geht,körperlich und psychisch.spätestens wenn du das merkst,bist du drauf und hast ein riesiges problem.
blos,wenn du es so weit kommen lässt,isses zu spät.
ab dann wirst du nur noch 2 dinge in deinem leben tun.entweder du bist drauf und lebst für das dope,oder du versuchst davon loszukommen.was anders wird nicht mehr passieren.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 04.09.09 15:25 Uhr - ID: 6193
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 golo

| is übrigens bei mir auch so.ich kämpfe noch immer,um davon loszukommen.
ich bin 44 jahre alt und habe mit ca 19 o. 20 meinen 1. druck gemacht.
erspar dir das
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 06.09.09 02:31 Uhr - ID: 6200
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 lizzie

| ich hab angefangen zu kiffen als ich 13 war, dann gings ziemlich schnell weiter mit xtc, amphe, lsd, aponal, dias, monty, engelstrompeten usw bis ich so mit 17 auf nem lustigen lsd-trip hängengeblieben und am basen war. meine eltern haben mich dann auf entgiftung geschickt, weil sie angst vor mir hatten.
ich bin polytoxicomane hiess es.
als ich wieder draussen war, war mein konsum krasser als vorher.
bin dann ziemlich übel abgestürzt und meine familie wie auch ich mich selbst hatten mich abgeschrieben. dachte ich komm da nicht mehr raus. miesestes untergewicht, total labil, 0 selbstvertrauen, ne menge selbsthass und zu feige für nen suizid, wodurch ich mich noch mehr verachtete.
um mich damals aus der scheisse zu ziehen habe ich mir ein lebensmotto gesetzt. rundum glücklich und zufrieden sein.
dazu musst ich mich erstmal selbst lernen zu mögen. da merkte ich, ich bin total in meinen meinungen und handlungen automatisiert und ich kenn mich gar nicht richtig. also musst ich mich besser kennen lernen. habe mich bewusst bei allen geschehnissen und fragen die im raum standen mit meinen gefühlen auseinander gesetzt und sie auch allen gleich mitgeteilt.
so bekam ich immer mehr selbstvertrauen, akzeptierte aber auch meine schwächen, und fing an an ihnen zu arbeiten.
am wichtigsten von der sucht wegzukommen war das selbstmitleidsproblem, das glaub ich jeder süchtige kennt. selbstmitleid fiel mir negativ auf, da dieses trauerklossgefühl nicht mit meinem neuen lebensmotto glücklich zu sein zu vereinbaren war. genauso wie das thema neid. also hab ich selbstmitleid und neid für mich als eine inakzeptabele schwäche abgehakt, die peinlich ist und gar nicht geht. als das geschafft war habe ich dann die sucht an sich als inakzeptabele schwäche angesehen.
wenn man süchtig ist, ist man schwach. hat man die droge nicht gehts einem kagge und nichts ist mehr mit glücklich sein.
auch sollte man sich jeden tag bemühen seine persönlichkeit zu optimieren, dazu zu lernen, stärker zu werden, mit sich im reinen zu sein und ganz wichtig immer sein eigener herr in allen lebenslagen zu sein.
mit bongrauchen hab ich mit 23 aufgehört, da ich keinen mehr in meiner wohnung haben wollte.
konnt den geruch nicht mehr ab und den geschmack in meinem mund. dazu habe ich ihn, ohne wirklich vorgehabt zu haben aufzuhören, nicht mehr geputz und mir vorgestellt wie meine luftröhre wohl aussieht, wenn der bong nach einer woche schon total verschlickt ist.
bin dann auf stickies umbestiegen.
mit 25 wurde mir das gras zu heftig und ich hab ohne wirklich drüber nach zu denken aufgehört. kam einfach so. muss aber sagen meine sucht war noch so stark, dass ich noch über ein jahr immer was zu rauchen zu hause haben musste.
partydrogen nehm ich noch und werde es wohl immer tun. nur nicht mehr täglich und nur noch wirklich gute quali.
bin immer bemüht nur am wochenende zu konsumieren und wenn ich die sucht merke, grade von chrystal dosiere ich mich langsam runter, dass ich zb dann montags wirklich nur nen halben cm nehme um mich halbwegs gut zu fühlen und normal für meine arbeitskollegen und kunden rüber zu kommen.
dienstag geht meistens dann ohne.
einmal hab ich ein jahr aufgehört, das kam durch die trennung meines langjährigen freundes und weils mich angekotzt hat das nichts mehr richtig wirkt.
nach nem monat oder so hab ich angefangen die welt mit anderen augen zu sehen, sie neu zu entdecken. jeden tag ein bisschen mehr. war total kewl.
ich glaube um aufzuhören, mit was auch immer, darf man sich selbst nicht so wichtig nehmen und ich zb darf mir auf keinen fall vornehmen komplett aufzuhören und nie mehr was zu nehmen. ich bin in kleinen schritten vorgegangen. dachte mir morgens: so und jetzt versuchst du mal nichts zu nehmen. als das dann mal geklappt hab, hab ich es bis zum nachmittag ausgeweitet usw..
habe mit 26 noch eine ausbildung zur friseurin angefangen und bin jetzt youngstylist, so heisst man jetzt als frischer friseurgeselle mit 29 :o) war sogar klassenbeste und das obwohl ich am wochenende feiern gehe.
würde sagen, hab jetzt zu einem gesundem konsum gefunden, da ich drauf achte nicht süchtig zu sein.
andere trinken am wochenende alkohol und sind nicht süchtig. ich nehm drogen und bin nicht süchtig. komme mit ihnen einfach besser klar. denn alkohol ist ohne amphetamin dazu zu nehmen, wie ich finde die heftigste und unkontrollierbareste droge die es gibt.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 07.09.09 21:27 Uhr - ID: 6210
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 PaRaDoXX19

| hi
@golo: tja das ist genau die plattform die ich nie betreten wollte. oder anders die wo ich gesagt habe soweit soll es nie komm. vor ein paar wochen hätte ich nie gedacht das es soweit kommen kann.
ich bin mittlerweile in einen umfeld wo immer mehr h nehmen. es ist schwierig dem aus dem weg zu gehen.
@lizzie: du hast recht ich versinke im selbstmitleid aber ich kann nichts dagegen tun.
vor anderen menscehn mach ich immer ein auf gut gelaunt damit nicht immer fragen komm was ist denn los.
glaub mir ich war mal anders. eigentlich ein sonnenschein aber die drogen aben mich so abgestumpft das ich nichts fühlen will. sobald gefühle auftauchen werden sie betäubt. ne einfachere lösung gibt es für mich nicht!
gruß para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 08.09.09 19:39 Uhr - ID: 6211
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 golo

| sehr schade
tut mir wirklich leid für dich
bei mir hatts genau so auch angefangen.immer mehr leute haben auf einmal h genommen.nach nem halben jahr sind auch die anfänglich zögernden dabeigewesen.
ich war nach ca 4 monaten nach meinem ersten druck zum erstenmal auf entzug.ab da hat das nie mehr aufgehört.der affe hat dich voll im griff.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 09.09.09 00:12 Uhr - ID: 6215
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 Deluxe

| @Paradoxx: Lass bitte die Finger vom H weil du hast es soweit ich weiß nur probiert aber wenn es geht belass es dabei ;)
Es muss noch nicht zu spät für dich sein aber wenn du das jetzt noch ein paar mal machst dann bekommst du ein psychisches Verlangen und das macht dich echt fertig ;)
Und weil du nicht voll fertig sein willst holst du dir halt noch mehr davon und so schnell kannst du gar nicht schauen hängst du körperlich auch dran und dann ist alles vorbei :(
Rede dir ein du hast es nur probiert weil du neugierig warst und du weißt jetzt wie es ist und somit ist deine Neugier jetzt befriedigt.
Lasse deine Leute im Umfeld es einfach weiter nehmen und du nimmst weiter deine Chemie (xtc, speed usw.) und somit bist auch du auf deiner Welle und deine Leute auf ihrer.
Nur dir geht es besser wie ihnen weil sie versauen sich extremst das Leben mit H und du kommst da viel besser raus mit der Chemie.
Bitte greif das Zeug nicht weiter an du wirst es sowas von bereuen :(
OffTopic: Ich find das ur lustig bei euch heißt das Affe ^^
In Österreich sagen wir Krocha bzw. Kracher fürn Entzug und wenn man auf Turkey kommt beginnt man zum krochen.
LG
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 11.09.09 16:41 Uhr - ID: 6218
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 golo

| also ich finde es sehr zweifelhaft,von einer droge abzuraten und zu einer anderen hinzudeuten.
egal was man nimmt,wenns zuviel wird isses schlecht.chemie sowieso.
wenn ich mir diese verstrahlten,xtc und was weiss ich nicht alles werfenden,absolut nix schnallender psychokrüppel anschaue weiss ich nicht ob chemie gut ist.
ich habe noch keinen chemie werfenden gesehen,der nicht was an der klatsche hatte,aber echt jetzt.jedenfalls,wenn sie schon ne weille werfen.am anfang vielleicht nicht gleich,aber dann auf jeden fall.
junkys sind auch nicht normal,daß ist auch klar.aber auf jeden fall haben wir nicht so nen wirbel veranstaltet.bei uns sind nur wir selber,also abhängige gestorben.heute diese verstrahlten setzen sich ins auto und rasen ganze familien in den tot.das sind andere umstände.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 11.09.09 17:51 Uhr - ID: 6222
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 PaRaDoXX19

| hi leute,
wie ihr es euch wahrscheinlich denken konntet, konnte ich es nicht lassen. ich habe es nochmal gemacht wieder völlig unüberlegt. kein blassen warum gerade da mein hirn immer voll ausharkt. aber, und jetz mal was positives, nexte woche hab ich nen termin bei ner drobse. bis jetz is es ja bei 2 mal geblieben und das soll es auch. mal gucken wie es läuft ich hoffe die können mir wirklich helfen.
@deluxe: ich muss golo einerseits recht geben. leute die chemie nehmen sind auch nicht die angenehmsten leute. also ich spreche jetz von mir. ich nehme immer noch überwiegend chemie. aber wenn ich nichts mehr habe drehe ich wahrscheinlich genauso ab wie jemand auf h.obwohl ich finde es hört sich immer i-wie krasser(nicht positiv gemeint) an zu sagen ich bin auf h anstatt zu sagen ich nehm chemie.
@golo: es ist aber nur ein vorurteil das chemiker immer auf party, voll im baller autofahren und was bei raus kommt kann man sich denken.
ich kenne es genau anders herum. in meinem umfeld müssen die chemiker immer die alkis vorm fahren bewahren weil die sich meist selbst überschätzen und nen dicken machen müssen.
wir gehen auch partys nehmen aber immer nen taxi.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 11.09.09 17:52 Uhr - ID: 6223
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 PaRaDoXX19

| hi leute,
wie ihr es euch wahrscheinlich denken konntet, konnte ich es nicht lassen. ich habe es nochmal gemacht wieder völlig unüberlegt. kein blassen warum gerade da mein hirn immer voll ausharkt. aber, und jetz mal was positives, nexte woche hab ich nen termin bei ner drobse. bis jetz is es ja bei 2 mal geblieben und das soll es auch. mal gucken wie es läuft ich hoffe die können mir wirklich helfen.
@deluxe: ich muss golo einerseits recht geben. leute die chemie nehmen sind auch nicht die angenehmsten leute. also ich spreche jetz von mir. ich nehme immer noch überwiegend chemie. aber wenn ich nichts mehr habe drehe ich wahrscheinlich genauso ab wie jemand auf h.obwohl ich finde es hört sich immer i-wie krasser(nicht positiv gemeint) an zu sagen ich bin auf h anstatt zu sagen ich nehm chemie.
@golo: es ist aber nur ein vorurteil das chemiker immer auf party, voll im baller autofahren und was bei raus kommt kann man sich denken.
ich kenne es genau anders herum. in meinem umfeld müssen die chemiker immer die alkis vorm fahren bewahren weil die sich meist selbst überschätzen und nen dicken machen müssen.
wir gehen auch partys nehmen aber immer nen taxi.
lg para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 14.09.09 21:03 Uhr - ID: 6230
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 golo

| is ja eigentlich egal,mit welchem ungesunden wahnsinn man sich wegmacht.abnormal sind wir alle irgendwie.
ich finde es natürlich sehr gut,daß du dich entschieden hast,zu den drobsen zu gehen.
glaube daran,es gibt nen ausweg aus dem irrsinn.du musst halt nur wollen,daß ist ja klar.aber wenn du wirklich willst,isses auch nicht schwer.
ich kann dir nur den tipp geben,daß du ehrlich und offen sein musst,sonst hatts kein zweck.
den drobser anzulügen bringt nix.dem drobser isses egal und du belügst nur dich selbst.du kannst nen drobser auch garnicht anlügen,weil der will ja nix von dir.der hat kein drogenproblem,gehe ich mal von aus.du willst ja was von dem,also sei von anfang an ehrlich und aufrichtig.du kannst denen wirklich alles erzählen.ausser natürlich nicht,wenn du einen kalt gemacht hast,oder sowas.dann müssen sie natürlich die bullen rufen.aber was du mit drogen gemacht hast,oder wie du sie besorgt hast ist egal.da ham die schweigepflicht,ausser halt bei kriminellen verbrechen.
was dich oder deine person oder familie oder sonstwas angeht,werden die niehmals was nach aussen dringen lassen.da ham die sowas wie nen ehrenkodex den süchtigen gegenüber.sonst würde ja keiner hinngehen,daß ist ja klar.
ich denke,du hast dich für das richtige entschieden.
lass die finger vom HEROIN!
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 17.09.09 17:46 Uhr - ID: 6237
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 PaRaDoXX19

| tachchen,
war bei der drobse. alles ganz korrekt gelaufen aber ich habe ihr erstmal nichts vom h gesagt.
ich weiß ich hätte es machen sollen aber ich konnte es nicht. sie hat schon ziemlich krass reagiert als ich ihr erzählte was ich so alles nehm. sie war schon ziemlich geschockt. dachte aber eigentlich die ist solche sachen gewohnt deswegen war ich relativ platt als sie so geschockt reagierte.
werde ihr aber noch erzählen das ich h nehm. auch wenn es mir nicht leicht fällt es mir einzugestehen. aber ich denke sonst geht die beratung nach hinten los! nächste woch nochmal ne beratung gucken wie diss wird.
grüße paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 17.09.09 20:36 Uhr - ID: 6238
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 golo

| hi
es kann schon sein,wenn du an jemanden kommst der nicht so oft mit schwerstabhängigen zu tun hat,daß es etwas starthemmungen gibt.aber egal,mach weiter.dort bist du sicher und bekommst hilfe.
schreib mal,wies weitergeht.
gruß
GOLO
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 18.09.09 14:20 Uhr - ID: 6244
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 PaRaDoXX19

| hey
es war wirklich gut das ich hingegangen bin obwohl ich noch skeptisch bin.
aber mal gucken wie das nexte mal wird und ich habe erstmal dene ersten schritt gemacht.
klar meld ich mich falls sich was neues ergibt!
gruß
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 01.10.09 20:20 Uhr - ID: 6273
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 Jumper

| hi paradoxx
deine geschichte ist schon krass. ic mein wie alt bist du 19?
aber ich sage dir mach dir nichts vor! ich glaube so wie du denkst denkt jeder süchtige. jeder weiß um die gefahren und macht es trotzdem.
sorry dir das schreiben zu müssen aber du hast einfach noch kein willen was zu ändern. ich glaub dir muss auch erst richtig scheíße passieren das du die augen aufmachst. so war es bei mir auch. du musst erst an nem punkt sein an dem du nicht vor und nicht zurück kannst!
mensch setz dich in bewegung. krieg dein po hoch. mach es für dich und für keinen anderen. glaubst du es wird besser wenn sich nichts ändert????
im gegenteil es wird noch viel schlimmer. lass dir das von leuten sagen die nahezu alles durchhaben. nur leute die viel erlebt haben können dir sagen was abgehen wird wenn du es nicht änderst.
oder willst du leute vor deinen augen sterben sehen die dir am herzen liegen? willst du anschaffen müssn und dich demütigen nur um an den nächsten schuss zu komm??? und willst du immer angst haben müssen um dein leben und überlegen wie du den tag überlebst?? ICH GLAUBE NICHT ODER?
lass dir diese worte bitte durch den kopf gehen und denk nicht in möchte dich doof anmachen. ich will dich nur dazu bringen aufzuwachen das es nicht schlimmer kommt. ECHT!
liebe grüße
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 07.10.09 18:04 Uhr - ID: 6285
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 PaRaDoXX19

| hallo
@golo: wollte dir doch berichten wie es bei mir weitegeht. also hab jetz seit 7 tagen nur noch gekifft. kein h mehr angerührt. bin auch weiterhin zu drobse gegangen habe auch vor dies weiterhin zu tun. bin allerdings noch am überlegen ob ich ne ambulante oder ne stationäre therapie mache. kann mich einfach nicht entscheiden. tendiere aber eher zu ner ambulanten!
@jumper: du hast völlig recht gehabt mit dem was du schreibst. doch ich denke ich habe mittlerweile meinem arsch hochgekregt. sehe auch ein das es nicht mehr so weiter gehen kann. es war auch nicht schlecht zur drobse zu gehen wie ich es sonst immer dachte!
bin gespannt wie es weiter geht. es berichten ja viele immer wieder über rückfälle hoff das ich sowas nicht durchmchen muss!
danke für die antworten.
schönn abend noch.
paradoxx
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 09.10.09 10:20 Uhr - ID: 6288
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 golo

| hi
weiter so.
jumper hat völlig recht mit dem was er schreibt.is halt leider auch einer von denen,die wissen was los ist.leider,weil er auch gekämpft hat,hart,und gemerkt hat,dass er nicht gewinnen kann,also hat er aufghört.
wie ich auch,deshalb weiss er worum es geht.halte dich an solche leute.
@jumper
finde ich echt gut,dass mal jemand schreibt,der die leute wachrütteln will.weiter so.
ich selber war auch über 20 jahre drauf gewesen,H!und alles andere.
ich versuche auch,durch meine geschichte und erfahrungen ein abschreckendes beispiel zu liefern.wie auch du,glaube ich herausgelesen zu haben.
sollten wir auch nur einen zur besinnung bringen,durch unser tun,so haben wir was richtig gemacht.
lieben gruß und alles gute für dich auf deinem cleanen weg.ich hoffe wir werden öfter übereinander schreiben.
GOLO
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 09.10.09 15:40 Uhr - ID: 6292
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 Jumper

| Ich denk halt immer es ist besser warnungen von jemanden zu hören der sowas auch durchgemacht hat.
die in der drobse erzählen doch eigentlich nur das was sie gelernt haben.
authentisch sind sie auch nicht wirklich und sie hben noch nie das gefühlt was man selber schon mal gefühlt hat dadurch können sie es einfach nicht nachvollziehen.
obwohl es sicher welche gibt die das gelernt haben weil sie es selbst durchgemacht haben und anderen helfen wollen. aber das sind die wenigen. muss aber dazu sagen das meine beraterin ganz korrekt war und mich auch immer verstanden hat.
@golo: ich denk du und ich habe beide schon einiges an scheiße durchmachen müssen. ich geh davon aus wenn du sagst du hast 20 jahre an der nadel gehangen? wen geht sowas nicht ans gewissen wenn man solche geschichten hört!
es ist ja auch für jeden konsumenten vorhersehbar das es so kommen kann. die droge übernimmt schnell die kontrolle und man merkt es gar nicht.
ich will ja nicht alle drogen schlecht heißen solang man es wirklich im griff. es nur gelegentlich macht. aber wirklich gelegentlich und nicht jeden tag.
ich will menschen nur davor warnen und anspornen einen schlussstrich zu ziehen bevor es zu spät ist!
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 09.10.09 23:15 Uhr - ID: 6295
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 Deluxe

| Ja ich finde das auch gut :)
Ich sollte das mal meine Cousine lesen lassen weil sie übertreibt in letzter Zeit verdammt viel :(
Sie ist in der Therapie wegen H und sie nimmt das nicht ernst und will nicht aufhören weil ihre Eltern zwingen sie dazu in die Therapie zu gehen sonst hauen sie, sie raus.
Ihr Vater hat sie sogar schon auf gegeben und gemeint wenn er noch was mit kriegt fliegt sie von daheim raus und sie kann am Strich gehen wenn sie Geld will und er zeigt sie bei der Polizei an.
Obwohl ich muss zu ihrer Verteidigung sagen das sie Körperlich nicht Abhängig ist und sie bis jetzt noch keine Spritze angegriffen hat aber sie hängt dafür voll seelisch.
Sie denkt an nichts anderes ausser an das verdammte Gift.
LG
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 11.10.09 09:51 Uhr - ID: 6298
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 golo

| hi
@jumper
so änlich sehe ich das auch.von ehemaligen kann man halt am besten was lernen.
drobse sind aber auch sehr wichtig.mir haben sie schon viel geholfen.klar können sie nicht schwerpunktmässig jemanden clean machen,aber sie könnens auf den weg bringen.ich habe auch eine sehr kontroferse haltung zu therapien und drogenberatungen,doch sie sind unbedingt notwendig.
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 11.10.09 09:56 Uhr - ID: 6299
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 golo

| hi
@deluxe
klar,zeig mal deiner cousine die seite,vielleicht kommt sie mal ernsthaft zum nachdenken.
seit ich hier ein wenig was schreibe,wurde mir vieles wieder bewusst und in erinnerung gerufen.es hilft mir,wenn ich über mich schreibe,mich wieder besser zu verstehen.
wenn man jemanden dazu bringt,gewisse dinge zu lesen wird es zum nachdenken und vergleichen kommen.also es passiert was.wenn man etwas liest,bei dem man sich auch noch auskennt um so mehr.
ich würde mich freuen,von deiner cousine zu lesen.
gruß GOLO
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 24.10.09 14:38 Uhr - ID: 6342
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 PaRaDoXX19

| hallo
nun ja also ich mache jetz doch keine therapie. ich will erstmal meine ausbildung schaffen die dauert jetz noch fast 3 jahre. ich habe aber schon seit ewigkeiten kein h mehr angerührt. kiffe jetz eigentlich fast nur noch und ab und zu chemie.
der grund warum ist eigetnlich mein freund gewesen. ihm gefiel es nicht und er bat mich es zu lassen weil er sich nicht ansehen kann wie ich mich zu grunde richte.
ich hatte die ersten tage mit entzugserscheinungen zu kämpfen die ich aber zum glück mit kiffen einigermaßen unterdrücken konnte. es war schon die hölle aber so nach 4 oderr 5 tagen war es dann vorbei.
es fällt mir immer noch schwer zumal ich fast alle kontakte zu meinen alten leuten abbrechen musste. es tut mir heute noch total leid ihnen so vor den kopf zu stoßen. ich mein sie waren fast mein ganzes leben lang da. mehr als meine eigene familie aber ich hette es nie geschafft wenn ich weiterhin dort geblieben wäre.
para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 28.10.09 21:07 Uhr - ID: 6363
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 Jumper

| Hi Paradoxx,
ich hoffe echt das du nie wieder h anrührst. sei froh das du den absprung noch rechtzeitig geschafft hast.
Wieso hast du es sowieso angefasst. die ersten texte dei du geschrieben hast handelten doch fast ausschließlich von chemischen sachen??
Ich hoffe und es wäre scön wenn es dabei bleibt mit dem was du vor hast aber du musst unbedingt weiter den kontakt zu deinen leuten meiden. es ist hart das weiß ich aber es geht nicht anders sonst wirst du immer wieder verleitet dazu. gerade bei leuten die auf h sin musst du sehr aufpassen meisten sind die sehr auf sich bezogen-macht die sucht!
ciao jumper
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 08.12.09 20:01 Uhr - ID: 6417
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 PaRaDoXX19

| So leute
nach langer abwesenheit bin ich mal wieder da um euch zu schreiben.
Leider nicht aus positiven anlass. leider.
Tja also wo fang ich an... War bis samstag so ungefähr 2 monate clean. Habe zu hause allein "entzogen",es fiel mir schwer aber ich habe es zum glück geschafft mit der hilfe meines freundes. fast von allem runter außer ab und zu nen paar köpfe geraucht. aber alles kleinigkeiten für mich zumindest.
Habe echt alles gelassen keine chemie und auch kein h mehr.
Am samstag kam dann der völlige absturz. Ich hatte ja in den wochen wo ich clean war öfter mal das gefühl einen flashback zu haben. so war es dann auch am samstag. Ich bin durch die stadt gelaufen mit ner freundin und hab meinen alten ticker gesehen. Der suchtdruck war so groß wie ich ihn noch nie erlebt habe! Ich habe dann in kurzschlussreaktion meine freundin dort stehen lassen und hab mir wieder was geholt. alles speed, xtc, gras und auch h. das h habe ich immer noch der rest ist weg! Es ist genau ein schuss noch übrig.
Habe seitdem wieder jeden tag konsumiert, heute zwar noch nicht aber schon getrunken. Ich habe zur zeit urlaub muss nicht arbeiten und habe deswegen viel zeit.
Ich hoffe es nich mein freund erzählen zu müssen aber ich will ihn auch nicht anlügen müssen. Habe keine familie mehr und will ihn nicht verlieren!
kennt jemand von euch solche situationen, wie habt ihr sie gemeistert???
Para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 15.12.09 11:28 Uhr - ID: 6424
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 TJ78

| Hi Para
das es ein harter Kampf ist wissen wir wohl alle ziemlich gut und das ein Rückfall auch mal dazu gehört is auch klar oder!?
Naja ich bin den selben Film gefahren hab meine Freunde und meine Familie hinten angestellt weil die Sucht zu groß war
Es war halt wichtiger sich frei und unverwundbar zu fühlen.
Die Situation wie du sie beschreibst kenn ich nur zu gut und wenn ich deine Texte so lese bekomme ich echt ne Gänsehaut denn genau das ist es was alle durchmachen vllt auf eine andere Art und Weise aber im Prinzip is es immer das selbe
Ein guter Rat von mir:SIEH ZU DAS DU DIR HILFE HOLST UND VERSUCH NICHT ALLES ALLEIN ZU SCHAFFEN.
Sag deinem Freund was passiert ist oder willst du das er es anders raus bekommt er wird dich nicht allein lassen wenn er dich liebt und du ihm wichtig bist, dennoch solltest du auch versuchen die Hilfe die dir geboten wird anzunehmen
Egal wie schwer es wird das du es schaffen kannst ist doch wohl klar nur musst du auch dahinter stehen und dir nicht irgendwelche Hintertürchen offen lassen
Ich hab zig Anläufe gebraucht und viele Menschen enttäuscht aber...ich hab es geschafft mit Hilfe einer Therapie und Suchtberatern.
Ich wünsche dir von Herzen das du das was du dir vornimmst auch schaffst und dich nicht von Dingen die in deinem Umfeld mal nicht so gut laufen nicht so beinflussen lässt das alles was gut is gleich schlecht ist
Mach dir immer wieder bewusst das du was besseres verdient hast als DRAUF zu sein
Lieben Gruss dat cindy
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 16.12.09 08:21 Uhr - ID: 6426
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 Ballerbakke

| pass auf, solange dir der konsum von drogen spass macht bzw. du nicht 100pro selber aufhören willst zu konsumieren wirst du es nicht schaffen...du musst nur aufhören WOLLEN dann klappts schon...am besten mit einer entgiftung mit folgender entwöhnungstherapie...klingt komisch is aber definitiv notwendig...viel erfolg
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 07.06.10 14:51 Uhr - ID: 6705
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 PaRaDoXX19

| Hallo
hab mich lang nicht mehr gemeldet.
Habe allerdings keine guten news. Alles is so wie vorher wenn nich so gar noch schlimmer. Weiterhin nehm ich alles was ich in die Finger bekomm.
Ich denke nicht das ich es schaffe was zu ändern. Manhcmal muss man das Schicksal hinnehm wie es ist.
Was ich noch machen kann ist jeden zu warnen der sich für drogen interessiert!
Lasst die Finger davon - es kann echt die Hölle bedeuten.
lg Para
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 12.06.10 22:17 Uhr - ID: 6708
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 bobo

| wenn ich wüßte wie dein ticker heißt, er aussieht und wo er wohnt würde ich ihn strafrechtlich verfolgen und anzeigen. wer heroin , xtc, speed, marihuana usw. an leute verkauft um damit sein lebensstandart zu verbessern ist schlicht weg behämert. ich kenne solche leute.
ich habe eigentlich nichts gegen drogen. im gegenteil, ich habe auch mal eine zeit lang marihuana konsumiert, auch 4-5 mdma tabletten ausprobiert.
in deutschland ist es aber verboten !
paradox, viel glück beim aufhören !
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RE: aufhören, aber wie? - geschrieben am: 12.06.10 22:19 Uhr - ID: 6709
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 bobo

| ach ja,
und eine richtig heftige ephedrin sucht gehabt...
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