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In
dieser Spalte findet ihr Beiträge rund um das Thema Drogenkonsum

Über die gängige Praxis des Führerscheinentzugs aufgrund Drogenkonsum. Alles zum Thema Führerscheinentzug, Ärztliches Gutachten, MPU, etc. Mit Schaubild.

Über
Symptome und Faktoren psychischer und körperlicher Abhängigkeit,
Kontrollverlust und Hilfemöglichkeiten.

Die Aufmachung als jugendliches Partygetränk hat Alcopops zu einem Verkaufsschlager gemacht. Die Zahl der Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen ist angestiegen...

Die Frage nach dem Konsummuster ist der Blick auf die Art und Häufigkeit des Drogenkonsums. Wie lassen sich weiche und harte Konsummuster unterscheiden ?

Die gleichzeitige Einnehmen verschiedener Drogen bedeutet immer ein zusätzliches Risiko und ist in der Wirkung schwer einzuschätzen.

Hängengeblieben?
Ein nicht unerheblicher Teil der psychischen Erkrankungen sind
auf Drogenkonsum (v.a. Cannabis, Ecstasy, Kokain und Halluzinogene)
zurückzuführen.
XTC=MDMA
? In untersuchten XTC-Pillen können immer eine Vielzahl unterschiedlicher
Streckstoffe nachgewiesen werden...
Symptome
und Hilfemöglichkeiten bei Drogennotfällen. Was tun
bei Überhitzung, Horrortrip, Atemstillstand, Krampfanfall,
etc...
Studien
beweisen: Ecstasy-Konsum führt zu Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und irreparablen
Gehirnschäden...
Unter
einem Amotivationalen Syndrom versteht man eine nach regelmäßigem
Cannabiskonsum auftretende Antriebsstörung...

HIV
und Hepatitis sind vor allem unter i.v.-konsumierenden Drogenabhängigen
sehr verbreitet...

Auch
wenn es für die meisten selbstverständlich ist. Die
intravenöse Injektion von Drogen stellt eine unverantwortlich
riskante Konsumform dar.
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| IM
NOTFALL SOFORT 19222 ANRUFEN. DAMIT RUFST DU DEN NOTARZT. DIESER UNTERLIEGT DER SCHWEIGEPFLICHT. |
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(Diese Nummer gilt nur für Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz. Vom Handy aus muss die örtliche Vorwahl gewählt werden.)
Für alle Bundesländer gilt die 112 |
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Personen,
die durch Drogenkonsum in eine hilflose Lage gekommen sind, niemals
allein lassen. Je nach Konsummuster verfügen Drogenkonsumenten oft über einen sehr mangelhaften
Gesundheitszustand, leiden an nicht behandelten Nebenerkrankungen
und an Unterernährung. Dies kann eine Notfallsituation noch
weiter dramatisieren.
- Versuche,
die Person wachzuhalten
- Keine
Ursachenforschung betreiben, sondern sich an den Symptomen
orientieren
- Für
Ruhe sorgen
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(Dehydrierung) |
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Ursachen:
Unter
der Ecstasy-Einwirkung ist der Körper nur eingeschränkt
fähig, die Körpertemperatur zu regulieren und kann
keine Warnsignale wie Erschöpfung und Durst senden. Eine
Überhitzung kann tödlich enden.
Symptome:
- hochroter,
heisser Kopf
- Hauterwärmung
- schneller
Puls
- Übelkeit
Hilfe:
- sich
in einen ausreichend belüfteten und eher kühleren
Raum begeben
- die betroffene Person soll sich hinsetzen
- Vitamin-
und Mineralgetränke verabreichen
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Ursachen:
Angstzustände
können durch den Konsum von LSD, psychoaktiven Pilze, Meskalin oder in Ausnahmefällen auch durch Haschisch
ausgelöst werden. Es muß sich dabei keinesfalls um
Überdosierungen handeln.
Symptomatik:
- Panikzustände
mit Tendenz zur Selbstgefährdung
- paranoide Wahrnehmungsstörungen
- Konfrontation
mit bedrohlichen Themen: Tod, Verfolgung, Qual
- Gefahr
von lebensgefährlichen Panikreaktionen
Hilfe:
- Körperkontakt
halten und beruhigend einreden
- Hinweis,
dass der unangenehme Zustand auf Drogenkonsum zurückzuführen
ist und bald vorbei sein wird
- zuckerhaltige
Getränke verabreichen
- wenn
möglich, den Verängstigten in eine vertraute Umgebung
bringen. Sind vertraute Personen anwesend ?
- Fremdgefährdung
oder Selbstgefährdung sollte prophylaktisch ausgeschlossen
werden
- Lärm
und helles Licht vermeiden
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(epileptischer
Anfall) |
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Ursache:
Für
das Auftreten von Krampfanfällen kann es verschiedene Ursachen
geben. Neben Kopfverletzungen und Hirnhautentzündungen
treten sie vor allem bei Mischkonsum verschiedener Drogen auf.
So können die Wirkung von Benzodiazepinen in Verbindung
mit Barbituraten, jedoch
auch Speed, Ecstasy und Kokain die Ursache sein. Bei einem epileptischen
Anfall verkrampft sich die Muskulatur. Folgende Symptome treten
auf:
Symptomatik:
- Arme, Beine und Kopf können unwillkürlich zucken
- Augen
rollen nach oben
- das
Gesicht und die Hände verkrampfen sich
- die Person kann plötzlich umfallen
- die
Person kann Schaum vor dem Mund haben
Hilfe
bei einem epileptischen Anfall:
- Rufe
den Notarzt !
- Versuche
nicht, die Person mit Gewalt festzuhalten. Bei Krampfanfällen
werden ungeheure Kräfte entfacht
- Gegenstände
aus dem Weg räumen, an der sich die Person verletzen
könnte
- Wenn
möglich die Person sanft hinlegen und ein Kissen unter
dem Kopf legen - nach dem Krampfanfall die Person in stabile
Seitenlage bringen
- Bei
Personen, die Schlaf- und Beruhigungsmittel konsumieren, kann
der Krampfanfall lange andauern und es kann zu mehreren Krampfanfällen
hintereinander kommen. Der Verlauf eines Krampfanfalls ist
nicht von Beginn an abzusehen.
- Nach
dem Krampfanfall kann die Person bewußtlos sein. Achte
auf Atmung und Herztätigkeit.
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Ursachen:
Überdosis
durch zentral dämpfende
Substanzen: Opiate, Schlaf- und
Beruhigungsmittel und Alkohol.
Symptomatik:
Bei
einem Stillstand des Kreislaufs hört der Mensch auf zu
atmen. Nach 20-30 Sekunden kommt es zur sogenannten Schnappatmung
und die Lippen verfärben sich blau (später auch die
Ohren und die Fingerkuppen). Schon nach wenigen Minuten können
irreparable Hirnschäden eintreten. Wenn keine Beatmung
erfolgt, führt der Atemstillstand zum Tod
- Die
betreffende Person atmet nicht mehr oder nur selten. Der Brustkorb
bewegt sich nicht
- Vor
Mund und Nase ist kein Luftzug zu spüren
- Eine
Verflachung der Atmung stellt eine ernste Situation dar
Hilfe
bei einem Atemstillstand:
- Auf
jeden Fall einen Notarzt rufen
- Die
Person flach auf den Boden legen und den Kopf im Nacken maximal
überstrecken
- Den
Mund öffnen und gegebenfalls den Mund- und Rachenbereich
von Erbrochenem freimachen
- Eventuell
die Kleidung lockern (Kragen und Gürtel)
- Bei
einem Atemstillstand ist eine schnelle Beatmung erforderlich.
Bis zum Eintreffen des Notarztes sollte jemand die Person Mund-zu-Mund-Beatmen (Alternativ: Mund-zu-Nase)
- Aufgrund
der langen Halbwertszeit von zentral dämpfenden Substanzen kann eine Person auch nach einer
erfolgreichen Wiederbelebung erneut in Ohnmacht fallen und
sollte deshalb weiter beobachtet werden
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Ursachen:
Überdosis
durch zentral dämpfende Substanzen: Opiate,
Schlaf- und Beruhigungsmittel und Alkohol.
Symptomatik:
- Die Person
hat keinen oder kaum noch Pulsschlag, der seitlich am Hals ertastet
werden kann. Indem man den Kopf auf die Brust legt, kann man
überpüfen, ob noch Herztöne zu hören sind
- ein Herzstillstand
geht immer mit einem Atemstillstand nach vorhergehender Schnappatmung
einher
Hört
das Herz auf zu schlagen, treten unmittelbar Organschäden
auf, die zum Tod führen, wenn keine schnelle Hilfe erfolgt.
Hilfe bei
einem Herzstillstand:
- Auf jeden
Fall einen Notarzt rufen
- Bis der
Notarzt eintrifft, sollte jemand
eine äußere Herzmassage und Beatmung durchführen.
- Aufgrund
der langen Halbwertszeit von zentral dämpfenden Substanzen
kann eine Person auch nach einer erfolgreichen Wiederbelebung
erneut in Ohnmacht fallen und sollte deshalb weiter beobachtet
werden.
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Ursachen:
"Shakes"
werden nach einer intravenösen Injektion durch Verunreinigungen
und Streckmittel ausgelöst und sind als allergische Reaktion
des Körpers anzusehen.
Symptomatik:
- Zittern
am ganzen Körper
- Schweißausbrüche
und starkes Kältegefühl wechseln sich ab
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
Hilfe:
- man sollte
versuchen, die Person zu beruhigen
- der Person
eine Decke und etwas warmes zu Trinken anbieten (keinen Schwarztee
oder Kaffee, da diese die Unruhe steigern)
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Ursachen:
Erregungszustände und aggressive Zustände
können vor allem durch den Konsum von Aufputschmitteln (z.B.
Yabaa, "Thaipille"), Crack/Freebase und Halluzinogenen,
aber in Abhängigkeit von der Grundstimmung auch von vielen
anderen Substanzen ausgelöst werden.
Symptomatik:
- Anspannung,
bedrohliches Auftreten
- Unruhe,
Schreien, hektisches Herumlaufen
- Ausübung körperlicher Gewalt
- evt. Einsatz von Waffen
Hilfe:
- keine provozierenden oder abwertenden Äußerungen
machen, wenn noch möglich: beruhigend einwirken
- auf jeden Fall für die eigene Sicherheit sorgen, Abstand
halten. Ggf. Rückzug und Gefahrenbereich verlassen
- Keine Eskalation der Situation durch voreilige oder wenig
aussichtsreiche eigene Maßnahmen
- Hilfe holen, wenn notwendig: Polizei einschalten
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