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Crystal - kristallines Pulver
Methamphetamin-Tabletten
Yaba - "verrückte Medizin"

Crystal-Speed, Glass, Ice, Yaba,
Hard Pep, Crystal-Ecstasy, Meth, Chalk, Dixies, Diamonds,
Mao, Mollies, Jugs, Ups, Crank, Pernik, Pervitin®

Methamphetamin
1-Phenyl-2-(methylamino)-propan
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In
dieser Spalte findet ihr Beiträge rund um das Thema Drogenkonsum

Über die gängige Praxis des Führerscheinentzugs aufgrund Drogenkonsum. Alles zum Thema Führerscheinentzug, Ärztliches Gutachten, MPU, etc. Mit Schaubild.

Über
Symptome und Faktoren psychischer und körperlicher Abhängigkeit,
Kontrollverlust und Hilfemöglichkeiten.

Die Frage nach dem Konsummuster ist der Blick auf die Art und Häufigkeit des Drogenkonsums. Wie lassen sich weiche und harte Konsummuster unterscheiden ?

Die gleichzeitige Einnehmen verschiedener Drogen bedeutet immer ein zusätzliches Risiko und ist in der Wirkung schwer einzuschätzen.

Hängengeblieben?
Ein nicht unerheblicher Teil der psychischen Erkrankungen sind
auf Drogenkonsum (v.a. Cannabis, Ecstasy, Kokain und Halluzinogene)
zurückzuführen.
Symptome
und Hilfemöglichkeiten bei Drogennotfällen. Was tun
bei Überhitzung, Horrortrip, Atemstillstand, Krampfanfall,
etc...

HIV
und Hepatitis sind vor allem unter i.v.-konsumierenden Drogenabhängigen
sehr verbreitet...

Auch
wenn es für die meisten selbstverständlich ist. Die
intravenöse Injektion von Drogen stellt eine unverantwortlich
riskante Konsumform dar.
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Hinter Crystal verbirgt sich die Substanz
Methamphetamin, die durch eine chemische Reduktion von
Ephedrin gewonnen wird – eine potentiell verstärkte
Ausgabe des Amphetamins.
1919 gelang dem japanischen Chemiker A. Ogata erstmalig die Synthetisierung
dieses Amphetaminderivats, das ab 1938 unter dem Namen Pervitin®
in den Handel kam und in Deutschland ab 1988 verboten wurde. Heute
wird Methamphetamin vor allem in illegalen Labors in Osteuropa
hergestellt.
Grundstoff für die Synthese von Methamphetamin ist das Ephedrin,
das aus dem Ephedra-Kraut gewonnen wird und ist verwandt mit dem
Adrenalin, welches die Blutgefäße erweitert und den
Herzschlag beschleunigt. Das Blut wird schneller durch den Körper
gepumpt. Ephedrin stimuliert die Fettverbrennung und findet durch diesen Effekt Verwendung
in unterschiedlichen Diät – und Muskelaufbaumitteln.
Durch seine hustendämpfende Wirkung findet es auch in Husten-
oder Asthmamitteln Verwendung.
Die Gewinnung erfolgt durch das Verdampfen einer gesättigten
D– Methamphetamin-hydrochlorid-lösung – es entsteht
ausgeprägt kristallines und hochreines (Reinheitsgrad von
über 90 %) Methamphetamin (Crystal), in dem meist ein geringer
Anteil Ephedrin als Verunreinigung zurückbleibt.
Konsumformen:
Crystal liegt in der Regel als Pulverform vor und wird durch
die Nase gesnieft. Wegen seiner kristallinen Form wird Crystal
auch manchmal „Glass“ genannt, da es an feine Glassplitter
erinnert. Glaubt man den Berichten, kann es jedoch vorkommen,
dass tatsächlich kleine Glassplitter der Substanz beigemengt
werden. Diese sollen durch ihre scharfen Kanten die Nasenschleimhaut
verletzen und eine schnellere Aufnahme in den Blutkreislauf ermöglichen.
Methamphetamin wird auch in Tablettenform angeboten, in Wasser
aufgelöst intravenös injiziert oder auf Folie erhitzt und inhaliert. Ein ostasiatischer
Ableger von Crystal, der gelegentlich auch hierzulande auf dem
Schwarzmarkt landet, nennt sich "Yaba".
Eine weitere neuartige Methamphetamin-Variante
nennt sich "Ice" und ist eine hochwirksame rauchbare
Form. Der Reinheitsgehalt der freien Base beträgt ca. 90-100%
und wird sehr effektiv vom Körper mit entsprechend hohem
Abhängigkeitspotential resorbiert (vergleichbar mit Crack und Freebase).
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Methamphetamin setzt körpereigene Botenstoffe (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin)
frei. Im Vergleich zu den Amphetaminen,
die in ihrer Wirkungsdauer bei ca. 8 bis 12 Stunden liegen,
kann die Wirkung von Methamphetamin bis zu 20 Stunden, unter
Umständen auch länger andauern.
Bei Abklingen der Wirkung folgen in der Regel Depressionen und Trägheit. Meist tritt wegen der vernachlässigten
Nahrungsaufnahme Extremhunger auf, sowie ein starkes Schlafbedürfnis.
Als Folge chronischen Konsums kann sich ein starker Gewichtsverlust
einstellen, aber auch Organblutungen, Zahnausfall und paranoide Wahnvorstellungen können auftreten.
Da Crystal meist einen relativ hohen
Reinheitsgrad hat, kann es prinzipiell schneller zu Überdosierungen
kommen, als bei anderen auf dem Drogenmarkt erhältlichen
Substanzen.
Die Wirkung von Crystal setzt
nach ca. 15 Minuten ein und ist der von Speed und Kokain sehr
ähnlich und für unerfahrene Konsumenten, abgesehen
von der Wirkungsdauer, schwer zu unterscheiden.
Psychische Wirkung:
- Erhöhte Aufmerksamkeit
- Vermindertes Schlafbedürfnis
- Euphorie
- gesteigertes Selbstbewusstsein
- Unterdrückung von Hunger und Müdigkeit
- Steigerung der Libido
- Rededrang
- Nervosität
- Bei höheren Dosierungen akustische und
visuelle Halluzinationen möglich
Körperliche Wirkung:
- Hautjucken
- Weite Pupillen
- Schweissausbrüche
- Vermindertes Schmerzempfinden
- Erhöhter Blutdruck
- Schwindel
- Mundtrockenheit
- Verstärkte motorische Aktivität
- Herzrasen
Bei Überdosierung:
können sich Symptome wie Zittern, starke
Kopfschmerzen, Brechreiz und Überhitzung einstellen. Es
können Hirnblutungen ausgelöst werden, die Lähmungen
- auch Atemlähmungen - nach sich ziehen. Schließlich
kann im schlimmsten Fall Bewusstlosigkeit und Herzstillstand
die Folge einer Überdosierung sein. Bei diesen genannten
Symptomen sollte man sofort den Notarzt
rufen.
Bei nachlassender Wirkung
fällt man in der Regel in einen Erschöpfungs-zustand.
Ausgedehnter Schlaf und danach ein übersteigertes Hungergefühl
sind die Folge. Oft tritt eine erhöhte Reizbarkeit nach Abklingen
der Wirkung ein, die vor allem in Verbindung mit Alkoholkonsum
zu Aggressivität führen kann. Die vorher erlebte euphorische
Stimmung kann in Depression umschlagen. Die Erschöpfung nach Methamphetaminkonsum ist
u.U. noch ein paar Tage lang spürbar.
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Das Risiko der Entwicklung einer psychischen Abhängigkeit
ist sehr hoch.
Durch den relativ hohen Reinheitsgehalt und die aufputschende
Wirkung ist die Toleranzsteigerung besonders hoch.
Durch die Einnahme von Methamphetamin werden körpereigene
Botenstoffe wie Dopamin und Noradrenalin freigesetzt, deren Speicher nach mehrmaligem aufeinanderfolgenden
Konsum geleert wird. Dies bedeutet, dass auch nach einer Steigerung
der Dosis die erwünschte euphorische oder appetitzügelnde Wirkung nicht mehr erreicht werden kann.
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Der Konsum von Methamphetamin
beinhaltet ein besonders hohes Aggressionspotential, vor
allem nach Abklingen der erwünschten Wirkungen. Wer
regelmäßig Methamphetamin konsumiert läuft
darüber hinaus Gefahr lebenswichtige Organe dauerhaft
zu schädigen, sowie Magenschmerzen und –durchbrüche,
Herzrhythmusstörungen oder paranoide Wahnvorstellungen (sogenannte Amphetaminpsychose) hervorzurufen.
Risiken
des akuten Gebrauchs
- Gewichtsverlust
- Nervosität
- Eingeschränktes
Kurzzeitgedächtnis
- Beeinträchtigung des Urteilsvermögens
- Konsum während
der Schwangerschaft kann zu Missbildungen und Schädigungen
des Embryos führen
- Muskelkrämpfe im Kieferbereich
- Störung
des Herzrhythmus
- Erschöpfungszustände
- Überhitzung
Risiken
des chronischen Gebrauchs
- aggressives
Verhalten
- Entzugserscheinungen (z.B. Depressionen)
- Toleranzentwicklung
- psychische
Abhängigkeit
- Mögliche Gehirnschäden nach
Langzeitkonsum
- Organblutungen
- Gehirnschäden
- paranoide
Psychosen (Verfolgungswahn)
- Methamphetaminkonsum über längere
Zeit hinweg vermindert den körpereigenen Dopamingehalt,
was Parkinson-ähnliche Symptome hervorrufen kann
- Herz -, Kreislaufstörungen
- Magenschmerzen / Magendurchbrüche
- Bewusstlosigkeit
- Tod durch Überdosierung
Folgende
Infos richten sich ausschließlich an Konsumenten
und sind nicht als Konsumaufforderung zu verstehen ! Wer
trotz der bekannten Risiken konsumiert, sollte wenigstens
folgende Hinweise beachten:
- Der Konsum von
Methamphetamin bei depressiven Stimmungen oder Stimmungsschwankungen
erhöht das Risiko einer Verstärkung dieses
Zustandes.
- Zusätzlicher
Konsum von Alkohol oder Beruhigungsmitteln sollte
wegen unvorhersehbarer Wechselwirkungen vermieden werden
- Menschen,
die zu hohem Blutdruck neigen, an Leber -, Nierenschäden
oder an Herz – und Kreislaufproblemen leiden,
sollten auf keinen Fall Methamphetamin konsumieren,
da dies die Herzfrequenz beschleunigt und sie somit
ein zusätzliches und nicht vorhersehbares Risiko
eingehen.
- Menschen, die
sich psychisch nicht gefestigt fühlen oder unter
Psychosen (z.B. Depressionen)
leiden, sollten auf keinen Fall Methamphetamin zu sich
nehmen. Dies kann (erneut) eine Psychose auslösen.
- Der intravenöse Konsum ist der weitaus gesundheitsschädlichere
und sollte unbedingt unterlassen werden.
- Nach Abklingen der Wirkung folgt in der Regel ein Erschöpfungszustand. Wichtig ist,
diese Symptome ernst zu nehmen und seinem Körper
ausgiebig Erholung zu gönnen.
- Da durch die
Wirkung von Methamphetamin Hunger- und Durstgefühl
unterdrückt werden, ist es
besonders wichtig, nicht zu vergessen, dass der Körper
Flüssigkeit und Nahrung benötigt.
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Besitz, Erwerb und Handel ist strafbar. Crystal und andere
verwandte Methamphetamine fallen unter das BtMG.
Achtung: Selbst wenn es nicht zu einem Verfahren kommen sollte,
wird der Tatbestand in aller Regel an das Landratsamt (Führerscheinstelle)
weitergeleitet, was Auswirkungen auf den Führerschein
zur Folge hat (auch wenn man als Fußgänger „erwischt“
wurde).
Nachweiszeiten:
Methamphetamin wird nach dem Konsum fast vollständig
im Magen aufgenommen und unregelmäßig im Körper
verteilt. Der höchste Anteil findet sich im Fettgewebe
wieder, was zur Folge hat, dass es bis zu ca. 4 Tagen über
den Urin ausgeschieden wird.
Im Blut kann es bis zu ca. 6 Stunden nachgewiesen werden.
In den Haaren ist jeglicher Drogenkonsum je nach Haarlänge
nachweisbar ( 1 cm entspricht 1 Monat ).
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