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Crack

"rocks"
"stein"
"steinchen"
"base"

Kokain-Hydrochlorid
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In
dieser Spalte findet ihr Beiträge rund um das Thema Drogenkonsum

Über die gängige Praxis des Führerscheinentzugs aufgrund Drogenkonsum. Alles zum Thema Führerscheinentzug, Ärztliches Gutachten, MPU, etc. Mit Schaubild.

Über
Symptome und Faktoren psychischer und körperlicher Abhängigkeit,
Kontrollverlust und Hilfemöglichkeiten.

Die Frage nach dem Konsummuster ist der Blick auf die Art und Häufigkeit des Drogenkonsums. Wie lassen sich weiche und harte Konsummuster unterscheiden ?

Die gleichzeitige Einnehmen verschiedener Drogen bedeutet immer ein zusätzliches Risiko und ist in der Wirkung schwer einzuschätzen.

Hängengeblieben?
Ein nicht unerheblicher Teil der psychischen Erkrankungen sind
auf Drogenkonsum (v.a. Cannabis, Ecstasy, Kokain und Halluzinogene)
zurückzuführen.
Symptome
und Hilfemöglichkeiten bei Drogennotfällen. Was tun
bei Überhitzung, Horrortrip, Atemstillstand, Krampfanfall,
etc...

HIV
und Hepatitis sind vor allem unter i.v.-konsumierenden Drogenabhängigen
sehr verbreitet...

Auch
wenn es für die meisten selbstverständlich ist. Die
intravenöse Injektion von Drogen stellt eine unverantwortlich
riskante Konsumform dar.
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Crack
ist eine rauchbare Verbindung von Kokainpulver, das mit Bicarbonat
(Backpulver) aufgebacken wird. Es entstehen Klumpen, die knisternde
Geräusche von sich geben, während das Wasser verdunstet,
daher der Name Crack. Das Ergebnis sind weiß-gelblich gefärbte
Kristalle oder Steine (rocks), die verkauft werden.
Unterschiede Crack - Freebase
Der
wesentliche Unterschied zwischen Crack und Freebase liegt in der
Reinheit. Mittels eines chemischen Prozesses ("Freebasing"
mit Ammoniak) wird der Salzsäureanteil des Kokain-Hydrochlorids
abgetrennt und dadurch eine kristalline Form des Kokains gewonnen,
das sich nur zum Rauchen und nicht zum intravenösen Konsum eignet, da es nicht wasserlöslich ist. Freebase
ist im Unterschied zu Crack nahezu frei von allen Streckmitteln
und Unreinheiten.
Konsumformen
Meist
wird Crack in speziell angefertigten Glaspfeifen geraucht, um
nicht heißes Crack in die Lungen zu inhalieren.
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Die
Wirkung ist der von Kokain sehr ähnlich, jedoch stärker.
Sie setzt bereits nach Sekunden ein und hält ungefähr
5-10 Minuten an. Crack wirkt sofort auf die Vorgänge im
Gehirn, so dass der Rausch schlagartig eintritt. Für wenige
Minuten entsteht ein Gefühl von Glück und höchster
Konzentration. Der Konsument fühlt sich mächtig und euphorisiert. In dieser Stimmung
kann es auch zu Aggressionen,
zur Selbstüberschätzung oder zu Wahnvorstellungen
kommen.
Die
zunächst erfolgende Anregung und Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
endet dann plötzlich abrupt und verwandelt sich in einen
dramatischen psychischen Verfall oder eine depressive Verstimmung.
Weitere Wirkungen können sein:
- Erhöhung
des Blutdruckes
- Verengung
der Blutgefäße (Infarkt-Gefahr)
- Betäubung
der Schleimhäute
- Erweiterung
der Pupillen
- Appetit
und Müdigkeit werden unterdrückt
- Schlafstörungen
- Reizbarkeit
und Verstimmung
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Starke psychische Abhängigkeit,
die bereits nach sehr wenigen Konsumeinheiten einsetzen kann.
Nervosität
und starke Unruhe durch Entzugserscheinungen und Neubeschaffung sind die Folge. Die Dosis muss nach und nach
erhöht werden um die selbe Wirkung zu erzielen.
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Durch
die Ablagerung von Verbrennungsrückständen, wie
Ascheresten, sind Schädigungen der Lunge und der Atemwege
möglich.
Crack-/
Freebase-Konsum während der Schwangerschaft kann durch
die gefäßverengende Wirkung zu Verkrüppelungen
und Lähmungen bei den sogenannten 'Crack-Babys' führen.
Die
Risiken beim Crack- und Freebasekonsum sind dieselben wie
bei Kokainkonsum jedoch stärker ausgeprägt.
Risiken bei akutem Konsum können sein:
- Extreme Angstzustände bis hin zur Psychose (Verfolgungswahn)
- Halluzinationen
- Herzrhythmusstörungen (Anstieg des Blutdrucks und
Verengung der Blutgefäße. Herzinfarktrisiko)
- Erschöpfungszustände
- Gefahr
einer psychischen Abhängigkeit nach wenigen Konsumeinheiten
Risiken
bei chronischem Missbrauch
können sein:
- Depressionen, Misstrauen, Verzweiflung und manische Überaktivität
- Hoher
Blutdruck und somit erhöhte Gefahr von Schlaganfällen
und Gehirnblutungen
- Verdauungsstörungen
- Veränderung der Persönlichkeit
- Erhöhte
Gefahr paranoider oder schizophrener Zustände
- Schädigung
der Zähne durch Kalziumentzug
- Leberschäden
- Impotenz
- Abstumpfung der Gefühlswelt
- aggresives
Verhalten
- Erhöhte
Gefahr einer psychischen
Abhängigkeit
Sollte
Freebase oder Crack trotz aller bekannten Gefahren geraucht
werden, ist es wichtig zu wissen, dass die pharmakologischen
Wirkungen und auch die Nebenwirkungen im Vergleich zum Kokainkonsum
noch stärker ausgeprägt sind.
Beim
Crackrauchen gehören Schädigungen der Atmungsorgane,
insbesondere der Lunge, zu den typischen Komplikationen.
So kommt es bei der so genannten "Crack-Lunge"
u.a. zu Sauerstoffmangel im Blut oder Blutspucken infolge
einer Lungenblutung. Wenn die Inhalation durch Pressen verstärkt
wird, besteht u.a. die Gefahr krankhafter Luftansammlungen
im Brustfellraum oder Herzbeutel.
Bei
Dauerkonsum kann es zu völligen Erschöpfungszuständen
kommen. Durch mögliche Verengung der Blutgefäße
können Herzattacken die Folge sein. Ebenso kann es
zu paranoiden oder schizophrenieartigen Zuständen führen. Die Realität wird beim
Nachlassen der Wirkung als bedrohlich und feindselig empfunden.
Vorsicht:
Freebase ist ein Form des Kokains, die noch konzentrierter
ist als Crack!
Folgende Infos richten sich ausschließlich an Konsumenten und sind nicht als Konsumaufforderung zu verstehen ! Wer trotz der bekannten Risiken konsumiert, sollte wenigstens
folgende Hinweise beachten:
- Keinesfalls
Ammoniak zur Erzeugung der Kristalle verwenden! Ammoniak
erzeugt Übelkeit und ist sehr gesundheitsschädlich.
Ist die Leber angegriffen, zum Beispiel durch eine Hepatitis,
wird das Ammoniak nicht ausgeschieden und bleibt im Blutkreislauf.
- Beim
"Basen" ist das Risiko einer Infektion mit HIV
oder Hepatitis ausgeschlossen, solange das Röhrchen
nicht bei einer akuten Hepatitis-Erkrankung gemeinsam
benutzt wird. Allerdings strapaziert das Rauchen von Kokain
die Atemwege.
- Crack
drücken ist bezüglich Infektionen ziemlich riskant
(wie das Spritzen von Heroin und Kokain): da nur kaltes
Wasser und Ascorbinsäure zum Auflösen verwendet
wird, werden Viren und Bakterien nicht abgetötet.
Somit sind Infektionen beinahe vorprogrammiert. Freebase
eignet sich noch weniger für einen intravenösen Gebrauch, da es nicht wasserlöslich ist.
- Der
Konsum von Crack und Freebase entzieht dem Körper
wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Es ist also wichtig,
genügend zu essen und zu trinken.
- Vor
einer Überdosierung kann man sich nur schützen,
wenn man die konsumierende Menge sehr klein hält.
- Unbedingt
auf Mischkonsum mit anderen psychoaktiven Substanzen verzichten, um das Risiko gesundheitlicher
Schäden nicht noch zu erhöhen, und um unerwünschte
Wechselwirkungen zu vermeiden!
- Nicht
gleich nachlegen - Konsumpausen machen! Psychische Abhängigkeit
setzt sehr schnell ein.
- Die
Crack-Pfeife nach jedem Gebrauch gründlich reinigen,
damit die Atmungsorgane durch Ablagerungen am Pfeifengrund
nicht noch mehr belastet werden!
- Beim
Sex auf Crack/ Freebase nicht die Regeln von Safer Sex
vergessen (Kondome benutzen)!
- Crack-
und Freebasekonsum beeinträchtigt die Fahrtauglichkeit!
Bei
Komplikationen und Notfällen sofort den Notarzt rufen. Unter der Nummer 19222 kann ein
Notarzt angefordert werden. Es ist wichtig, bei der betreffenden
Person zu bleiben. Den Arzt aufklären, wie es zu dem
Notfall gekommen ist.
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Die
Anwendung als Rauschmittel, sowie der Erwerb, Besitz und Vertrieb
von Kokain und Crack zu diesem Zweck ist nach Anl. III Teil A
BtMG (Betäubungsmittelgesetz) strikt verboten und kann mit
Freiheitsentzug geahndet werden. Besitz und Konsum von Kokain
haben in der Regel den Entzug des Führerscheins zur Folge.
Nachweiszeiten:
Kokain
und Kokainverbindungen sind im Urin ca. 2 bis 4 Tage, im Blut
etwa 6 Stunden nachweisbar. In den Haaren ist jeglicher Drogenkonsum
je nach Haarlänge nachweisbar (1 cm entspricht 1 Monat).
Kokain gehört zu den am häufigsten überprüften
Substanzen und ist in vielen Schnelltests vertreten.
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