banner_mit_schrift
Aktuelles
Legaler Verkauf von Cannabis in der Schweiz
10.08.2017

Seit 5 Monaten ist der Verkauf von Marihuana mit einem sehr geringen THC Gehalt von maximal 1% in der Schweiz am Kiosk, an Tankstellen und im Supermarkt erlaubt. Zollbeamte wurden dazu angehalten, die Grenzen stärker zu kontrollieren, da der Besitz, Erwerb und Handel in Deutschland nach wie vor illegal ist und strafrechtlich verfolgt wird. Mehr dazu in der Schwäbischen Zeitung.

Bereits neun Todesfälle durch neue psychoaktive Substanzen im Jahr 2017
02.08.2017

Laut Landeskriminalamt sterben im Südwesten immer mehr Menschen am Konsum der sogenannten „Legal Highs“. Viele dieser gefährlichen, berauschenden Wirkstoffe sind bislang schlecht erforscht.
Mehr dazu im aktuellen Artikel der Schwäbischen Zeitung oder der Stuttgarter Nachrichten.

Änderung des Betäubungsmittelgesetzes ist am 10.03.2017 in Kraft getreten – Cannabis gibt es nun für Schwerkranke auf Rezept
16.06.2017

Bisher mussten Schwerkranke eine Ausnahmeregelung beim BfArM beantragen und die Kosten selbst tragen. Seit dem 10. März 2017 ist es nun möglich, über den eigenen Hausarzt ein Rezept zu erhalten, ohne eine weitere Ausnahmeregelung beantragen zu müssen. Insofern man sich bereit erklärt, bei einer Begleitforschung teilzunehmen, besteht nun ein Anspruch auf Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung. weiterlesen

Die Bundesregierung betont, dass das Gesetz nichts an ihrer Haltung zur Freigabe von Cannabis ändert: Der Eigenanbau – selbst zu medizinischen Zwecken – und seine Verwendung zu Rauschzwecken bleiben verboten.

Polizei warnt vor neuer Drogenart „Research Chemicals“: Schon drei Tote im Bodenseeraum
27.03.2017

Nach Angaben des Landeskriminalamts sind seit Jahresbeginn im Bodenseeraum drei Menschen nach dem Konsum von Drogen gestorben. Weiterlesen auf der Seite des Südkuriers. Infos zu Neuen Psychoaktiven Substanzen hier auf unserer Seite.

Verabschiedung des Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetzes
22.03.2017

Der Begriff „Legal Highs“ soll suggerieren, dass es sich hierbei um legale Substanzen handelt. In der Tat hinkte die Gesetzgebung in der Bundesrepublik bisher hinterher. Bislang wurden nur Substanzen in das BtmG aufgenommen, nicht aber Substanzgruppen. Bereits ins BtmG aufgenommene Substanzen wurden im Fall der ‚Neuen Psychoaktiven Substanzen‘ in leicht veränderter Molekülform angeboten, um das BtmG zu umgehen.

Mit der Verabschiedung des Neue-Psychoaktive-Stoffe-Gesetzes am 26.11.2016 ändert sich die Gesetzeslage nun grundlegend. Erstmals werden ganze Stoffgruppen, die eine Vielzahl von Einzelsubstanzen umfassen, verboten.

Das Gesetz beinhaltet ein weitreichendes Verbot des Erwerbs, Besitzes und Handels mit neuen psychoaktiven Stoffen (NPS), sowie die Strafverfolgung bei der Weitergabe. Je nach Entwicklung des Marktes kann es in der Zukunft zur Hereinnahme weiterer Stoffgruppen in das Gesetz kommen.